Kurzanleitung
(Notizzettel) zur Installation einer Drehanlage
Vorwort:
Diese Kurzanleitung dürfen sie ausdrucken und für die Installation Ihrer
Drehanlage nutzen. Sie dient nur als Notizzettel. Bitte lesen Sie sich vor der
Nutzung dieser Kurzanleitung eine der vollständigen Installationshilfen (siehe
Menüleiste) durch, um sich mit der Materie vertraut zu machen.
Material:
4 F-Stecker, 3
Gummitüllen oder Waterlock, Koaxkabel >90dB, DiSEqC Motor, Antenne, Mast
oder sonstige Halterung, LNB, verschiedene Maulschlüssel, TV-Gerät, Receiver,
Kompass, Kabelbinder, scharfes Messer, Wasserwaage, eventuell Leiter.
Installationsvoraussetzungen:
gutes klares Wetter,
ideale Einstellungszeit: 11 - 14 Uhr
Erweiterter Notizzettel
1. Bauen
sie Ihre Satellitenantenne zusammen und schrauben sie diese an die
Haltevorrichtung (Mast) an.
2. Richten sie die Antenne auf Astra 19,2° Ost aus.
Die Elevation für Ihren Wohnort beträgt: ....................... [
Link ]
3. Schrauben sie nun die Antenne vorsichtig wieder ab, ohne die
Elevation zu verändern.
4. Bauen sie den Motor zusammen und schrauben sie diesen an den
Masten.
5. Schließen sie nun den Motor mit dem Receiver zusammen. Drehen
Sie den Motor auf 0° (Motorgradeinstellung).
6. Richten sie nun den ganzen Motor nach Süden aus. Sie können
dazu auch einen Kompass benutzen. Die Motorgradzahl (0°) darf nicht
verändert werden. Die Elevation des Motors ist zunächst nicht
wichtig.
7. Schrauben sie die Antenne auf den Motorzapfen auf. Achten sie auf
eine gerade Linie zwischen Motornase und dem LNB-Arm der Antenne.
8. Verbinden sie das LNB mit dem LNB Eingang des Motors
9. Drehen Sie mittels des Receivers den Motor auf die Wohnortabhängige
Satellitenposition für Astra (Wer USALS nutzt gibt bitte die
Wohnortwerte ein).
Die Motorgradeinstellung für Ihren Wohnort beträgt für Astra:
...................... [ Link ]
10. Versuchen sie nun durch eine sanfte Auf- und Abwärtsbewegung
der Motorelevation ein starkes Signal zu empfangen. Dabei muss
eventuell der gesamte Motor am Masten nach links oder rechts bewegt
werden. Lösen sie dazu die Motormastschellen. Die
Motorgradeinstellung und die Elevation der Antenne selber darf nicht
verändert werden.
11. Empfangen sie ein starkes Signal, so schrauben sie die
Mastschellen und die Motorelevation fest.
12. Nun sollten einige naheliegenden Satelliten empfangbar sein. Der
Hauptteil ist abgeschlossen und es beginnt die
"Bastelarbeit". Fahren Sie zunächst den Motor auf 28°
Ost und 15°West. Überprüfen sie hier die Empfangsleistung der
beiden Satellitenpositionen.
13. Diese 4 Empfangprobleme könnten auftreten:
13 a). Der
Empfang ist schlecht, wir erhalten eine Signalverbesserung, durch sanften
Aufwärtsbewegen der Antenne auf 28° Ost und sanftes Abwärtsbeugen der Antenne
auf 15° West. Abhilfe: wir korrigieren die Ausrichtung der Anlage, indem der Motor samt Antenne gegen den Uhrzeigersinn
(links nach Osten) gedreht wird. Danach muss die Astra Position neu
abgespeichert werden, ebenso wie die östlichste und westlichste. Durch erneutes
Auf und Abwärtsbeugen kontrollieren wir, ob eine weitere Signalverbesserung
erfolgt. Je nach Ergebnis wiederholen wir den obigen Vorgang, bis der Empfang
für alle 3 Positionen optimal ist.
13 b). Der Empfang ist schlecht, wir erhalten eine
Signalverbesserung, durch sanftes Abwärtsbeugen der Antenne auf 28°
Ost und sanftes Aufwärtsbeugen für 15° West. Abhilfe: wir korrigieren die Ausrichtung der Anlage, indem der Motor
samt Antenne ein wenig im Uhrzeigersinn (rechts nach Westen) gedreht wird . Danach muss
die Astra Position neu abgespeichert werden, ebenso wie die östlichste und
westliche. Durch erneutes Auf-/Abwärtsbeugen kontrollieren wir, ob eine weitere
Signalverbesserung erfolgt. Je noch Ergebnis wiederholen wir den obigen Vorgang,
bis der Empfang für alle 3 Positionen optimal ist.
13 c).
Der Empfang ist schlecht, wir erhalten eine Signalverbesserung, durch sanftes Aufwärtsbeugen der Antenne für den östlichsten und den westlichen Satelliten. Abhilfe: Wir korrigieren die Ausrichtung der Anlage, indem wir den Elevationswinkel am Motor vergrößern
(nach oben) und am Satspiegel verkleinern (nach unten), bis für alle 3 Positionen der Empfang optimal ist.
13 d).
Der Empfang ist schlecht, wir erhalten eine Signalverbesserung, durch sanftes
Abwärtsbeugen der Antenne für den östlichsten und den westlichen Satelliten
Abhilfe: Wir korrigieren die Ausrichtung der Anlage, indem wir den Elevationswinkel am Motor verkleinern
(nach unten) und am Satspiegel ein wenig vergrößern (noch oben), bis für alle 3
Positionen der Empfang optimal ist.
14. Diese Signalüberprüfung wiederholen wir für die Satpositionen
42° Ost und 30° West, 62° Ost und 43° West, 75° Ost und 45°
West
Die Installation ist beendet und wir können den Sendersuchlauf am
Receiver starten.
Notizzettel für ganz Schnelle;-)
1. Motor auf 0° (wenn möglich GoTo-Funktion
des Receivers) einstellen
2. Spiegel auf Astra1 19,2°E einrichten, Elevation fixieren und abnehmen.
3. Spiegel und Motor symmetrisch miteinander verbinden (Spiegelränder zu
Motoraußenkanten rechts und links gleich).
4. Motor (mit angebrachtem Spiegel) an Mast schrauben.
5. Im Receiver 19,2°E anfahren
6. Elevation und Himmelsrichtung einstellen bis 19,2°E Astra1 scharf reinkommt.
7. Restliche Satelliten jeweils im Osten und im Westen anfahren und ggfl. die
Antennenelevation und die Motorelevation ändern.
Wird der Motor weiter nach oben gedrückt,
muss die Antenne nach unten gedrückt werden
8. Alles fixieren, Fertig.
Die Installation ist beendet und wir können den Sendersuchlauf am
Receiver starten.
|