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SATzentrale - Blitzschutz -

 

Blitzschutz

 

 

Der Aufbau einer Sat-Antenne ist leicht zu bewerkstelligen. Unheil droht jedoch durch äußere Einflüsse wie Schnee, Regen oder Gewitter.


Gerade wenn die Antenne auf dem Dach montiert ist, ist sie bei einem Gewitter eine direkte Einschlagstelle für Blitze. Der Blitz kann über das Sat-Kabel in das Innere des Hauses gelangen. Die Folge wäre ein durchgeschmortes Kabel. Auch die Multischalter und Receiver können dem mehrere tausend Volt starken Blitz nicht standhalten.
Der Blitz sucht sich einen Verbreitungsweg durch die Wohnung. Geerdete Metallteile, wie z. B. die Heizung sind sehr gute Leiter für Blitze. Auch wenn sich nur ein Teil der Energie eines Blitzes in das Hausverirrt, ist mit erheblichen Schäden zu rechnen. Der elektrische Strom während eines Blitzeinschlages erzeugt sehr hohe Spannungen an elektrisch relativ kleinen Widerständen. Daher muss jeder Leiter, der diese Ströme ableiten soll, einen außergewöhnlich kleinen Widerstand haben. Ansonsten entstehen örtlich hohe Spannungsdifferenzen, die auf Receiver eine verheerende Wirkung haben. Obwohl ein Gewitter beim Aufbau der Ladung in den Wolken vor dem Auftreten des Blitzes ein statisches elektrisches Ereignis (Gleichstrom) ist, bildet sich beim Blitz selbst durch die sich spontan ändernden Ströme ein hochfrequenter Wechselstrom.

Daher muss der eigentliche Blitzschlag als Hochfrequenz- und nicht als Gleichstromerscheinung behandelt werden. Prinzipiell sind die Ladungen auf den Oberflächen der Wolken so verteilt, dass die oberen Schichten positiv und die unteren Schichten negativ geladen sind. Die Bereiche unter den Wolken laden sich wiederum positiv auf. Dabei treten die Entladungen entweder zwischen den Wolken oder zwischen Wolke und Erde auf. Blitzableiter am Haus verhindern eine Ausbreitung des Blitzes. Hat der Blitz dennoch das Innere des Hauses erreicht und dort Schäden verursacht, kommt für diese die
Hausratversicherung auf, sofern man einen entsprechenden Zusatz für so genannte Überspannungsschäden in seine Police mit aufgenommen hat.

Grundsätzlich sollte man darauf achten, dass die Antenne nicht den höchsten Punkt auf dem Dach darstellt. Ist das Haus nicht mit einem Blitzableiter versehen, kann die Antenne auch im Haus an die so genannte Gebäude-Erde geschlossen werden. Hierbei ist es allerdings besonders wichtig, dass die Leitung nicht in Räumen verlegt wird, in denen sich leicht entzündliche oder explosive Stoffe befinden.



Die Erdung geschieht durch eine so genannte Schirmschiene. Diese wird durch ein 16 mm2 starkes Kupferkabel mit der Erdungsanlage verbunden. Geringer sind die Auswirkungen eines Blitzes, wenn die Schüssel an der Hauswand oder auf dem Balkon befestigt ist. Eine Erdung bringt allerdings auch hier mehr Sicherheit, denn auf der Antenne können trotzdem hohe Spannungen auftreten, die die Langlebigkeit des LNB, der Multischalter und Receiver beeinflussen. Besonders die verlegten Kabel sind für Blitze ein geeigneter Leiter. Aber auch hier kann man entsprechend vorbeugen. Das Einschleifen eines Überspannungsableiters in das Sat-Kabel stellt einen zusätzlichen Schutz für den angeschlossenen Receiver oder Multischalter her. Hierdurch entsteht zwar eine Dämpfung von 1,5 dB, welches sich allerdings bei einer fachgerechten Ausrichtung der Antenne nicht negativ auf den Empfang auswirkt. Die Überspannungsableiter bestehen meist aus einer Schaltung von Gasentladungsableitern und Halbleitern. Ein Anschluss an eine Ausgleichsschiene bzw. an den Schutzleiter der Netzsteckdose ist jedoch nötig. Einige Hersteller bieten auch Kombigeräte an, die sowohl die Netzleitung des Receivers als auch Antennen- und Sat-Leitungen schützen sollen. Hierbei müssen allerdings alle angeschlossenen elektronischen Geräte inklusive Fernseher und HiFi-Anlage mit einbezogen werden. Auch hier gilt: Die Montage sollte von einem Fachmann durchgeführt werden.

 

 

 

    

 

    

 

(Bilder übernommen von H.A. Kleiske http://kleiske.de, Text von Infosat)