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Der aktuelle HR-Intendant und ARD-Vorsitzende Florian Hager hat gute Chancen auf eine zweite Amtszeit in Hessen. Für die entscheidende Wahl Mitte August ist er nun von der Wahlkommission als einziger Kandidat nominiert worden.
Der Abgang von Jan Wachtel nach wenigen Monaten bei Burda ist auch eine Fallstudie über den Zustand klassischer Medienhäuser im Umbau. Außerdem: Das Schattenkabinett der Medienindustrie von morgen.
Da haben sich zwei ungleiche Partner gefunden: Wenn die Berliner Staatsoper Mozarts "Die Entführung aus dem Serail" aufführt, ist im Juli an einem Tag auch "Bild" live mit dabei. Und mittendrin ist Comedian Bülent Ceylan.
Die quotenstarke Rückkehr von "Der Lehrer" hat Folgen: RTL hat jetzt eine weitere Staffel der Serie angekündigt. Nicht die einzige Serie, die weitergeht: Auch die Mockumentary "Shit Show" erhält eine weitere Staffel.
Auch in der Saison 2025/26 hat das ZDF die unangefochtene Marktführerschaft auf dem TV-Markt verteidigt. Eine konstant starke Daytime sowie viele Krimis und Dauerbrenner lieferten die Grundlage. Baustellen im Programm gibt es nur wenige.
Angesichts der erwarteten Spitzen-Temperaturen von über 40 Grad will der SWR zumindest im Fernsehen für Abkühlung sorgen. Für die Nacht von Samstag auf Sonntag hat der Sender eine Reihe von Dokus über Eis und Schnee angekündigt.
Regisseur Adolfo J. Kolmerer tut sich mit der Bavaria-Tochter Saxonia Media zusammen. Gemeinsam wollen die Partner vier neue Fiction-Projekte umsetzen, die sowohl für den nationalen als auch den internationalen Markt konzipiert sind. Die Details…
Die meisten Fans haben auch das letzte WM-Vorrundenspiel der deutschen Nationalmannschaft bis zum Schluss gesehen. Nach der Halbzeitpause kamen aber einige nicht zurück - und auch die kurze Trinkpause erwies sich als leichter Abschalter.
Bei der aktuell laufenden Staffel von "Prominent getrennt" ist es offenbar zu einer Panne gekommen. Am Donnerstag war zeitweise die falsche Version der neuesten Ausgabe zu sehen. Sie wurde wieder offline genommen und inzwischen korrekt hochgeladen.
Vor dem Anpfiff des letzten deutschen WM-Gruppenspiels hat das ZDF mit einer alten "Bergretter"-Folge punkten können. Bei RTL überzeugte ein Special zur Hitze - ehe "Die Bachelors" aber völlig einbrachen. Kein Glück hatte zudem eine Free-TV-Premiere bei Vox.
Der Einzug in die K.O.-Runde war zwar bereits gesichert - und dennoch haben sogar geringfügig mehr Menschen die Niederlage der Nationalmannschaft gegen Ecuador gesehen als den Sieg gegen die Elfenbeinküste. Erneut schalteten über 18 Millionen ein.
Vodafone, ARD/SWR und die Duale Hochschule Baden-Württemberg haben erstmals einen quantenverschlüsselten TV-Stream zwischen Frankfurt und Mainz übertragen. Die Technik soll in Zukunft mögliche Manipulationen verhindern.
Angesichts der Sommerhitze war es wohl der heißeste Award des Jahres: Am Donnerstagabend wurde zum 4. Mal der Stuttgarter Moderationspreis verliehen. Mit einer überraschenden Doppel-Auszeichnung und erstmals dem Sonderpreis Vorbild Moderation an Anne Will.
ProSieben reduziert ab Mitte Juli die tägliche Dosis an "Two and a half Men" und "The Big Bang Theory" am Nachmittag etwas. Am Gesamt-Umfang der Sitcom-Schiene ändert sich aber nichts.
Vox hat in der letzten Saison mehr am Bestand gearbeitet als auf große Innovationen gesetzt - konnte damit seine Quoten aber erfolgreich stabilisieren. Um ein Haar hätte man allerdings den Erfolg des Senders ohne Not ins Wanken gebracht.
Die Vorrunde bei der FIFA WM 2026 steht kurz vor dem Abschluss - in fünf Gruppen geht es heute und morgen noch um den Gruppensieg. Zeit für eine erste Zwischenbilanz zu den umfangreichen crossmedialen ARD-Angeboten bei diesem Turnier. Alle 14 Spiele, die vor 2 Uhr nachts angepfiffen wurden, erreichten im Ersten im Schnitt 7,389 Millionen Zuschauer und damit einen Marktanteil von 43,3 Prozent. Die bisher erfolgreichsten TV-Übertragungen von der FIFA WM 2026 waren die ARD-Spiele Deutschland - Curaçao am 14. Juni mit 24,006 Millionen Zuschauern (70 Prozent Marktanteil) und Deutschland - Ecuador gestern Abend mit 18,467 Millionen Zuschauern (71,9 Prozent). 6,249 Millionen waren es in der jungen Zielgruppe (E 14-49), der Marktanteil lag hier bei 76,7 Prozent. Insgesamt erreichte die ARD mit ihren WM-Übertragungen im TV schon 48,972 Millionen Menschen und damit 61,6 Prozent aller potenziellen TV-Nutzerinnen und -Nutzer in Deutschland. Diese haben mindestens einmal eine Minute am Stück die WM im Ersten wahrgenommen. Auch beim Livestreaming konnte die ARD punkten: Bislang wurden die Live-Angebote von der Fußball-WM in der ARD Mediathek und bei sportschau.de rund 24 Millionen Mal abgerufen. Erfolgreichster Stream war dabei Deutschland - Curaçao mit rund 6,5 Millionen Abrufen. Das entsprach einer durchschnittlichen Sehbeteiligung von ca. 2 Millionen. Der erfolgreichste Audio-Livestream unter den vielen von der ARD angebotenen Vollreportagen bei ARD Sounds und sportschau.de war bis dato Frankreich - Senegal am 16. Juni mit rund 300.000 Abrufen. Gefragt sind auch die WM-Angebote auf sportschau.de: Seit Beginn der WM gab es rund 50 Millionen Nutzungen dieser Inhalte. Und so geht es weiter mit der FIFA WM 2026 in der ARD: Am Sonntag, 28. Juni zeigt die ARD ab 20:15 Uhr das Sechzehntelfinale Südafrika - Kanada (Anstoß: 21:00 Uhr) live im Ersten und in der ARD Mediathek. Esther Sedlaczek und Bastian Schweinsteiger moderieren die Übertragung aus Los Angeles, Reporter der Partie ist Philipp Sohmer. Am Dienstag, 30. Juni gibt es bei der ARD im TV und im Stream ab 18:00 Uhr das Spiel der Elfenbeinküste (Anstoß: 19:00 Uhr) in der Runde der letzten 32. Der Gegner dieser Partie wird noch ermittelt - je nach Verlauf des dritten Spiels in der Gruppe I wird es Frankreich oder Norwegen sein. Lea Wagner moderiert zusammen mit Experte Thomas Hitzlsperger die Sendung. Tom Bartels und Almuth Schult kommentieren. Darüber hinaus werden live im Ersten und in der ARD Mediathek die Sechzehntelfinals am Mittwoch, 1. Juli um 18:00 Uhr mit dem Sieger der England-Gruppe, um 22:00 Uhr mit dem Gewinner der Belgien-Gruppe sowie am Donnerstag, 2. Juli um 21:00 Uhr mit dem Ersten der Spanien-Gruppe übertragen.
Der Berliner Privatsender Kiss FM steht vor dem Start neuer Webradios. Neben den regionalen Ausgaben für Berlin (UKW und DAB+) und Hamburg (DAB+) soll es in Kürze auch einen nationalen Stream geben. Zudem ist "Kiss FM +Hip Hop" geplant, offenbar ein Programm, das zusätzliche Hip Hop-Songs einstreut. Bisher läuft auf beiden neuen Webchannels noch die Berliner Version.
Der Hessische Rundfunk plant einen weiteren Sender für seinen landesweiten DAB+-Multiplex im Kanal 7B. Vorgesehener Standort ist Marburg (Spiegelslust) mit einer Strahlungsleistung von 2 kW. Das geht aus Daten der Bundesnetzagentur hervor. Der Sender könnte Versorgungslücken im Stadtgebiet Marburg schließen. Wann die Station in Betrieb genommen werden könnte, ist noch nicht absehbar. www.hr.de
Heute wurde zum letzten Mal die Frühsendung "Arno und die Morgencrew" ausgestrahlt. Das gilt neben 104.6 RTL Berlin auch für RTL - Deutschlands Hitradio. Auf der Webseite des Senders gibt es einen Countdown für etwas "Neues" ab 29. Juni. Dieser endet allerdings nicht um 5 oder 6 Uhr, also zum Start einer möglichen neuen Frühsendung, sondern bereits um Mitternacht. Das und ein neuer Instagram-Account (der freilich auch ein Fake sein kann) schürt Gerüchte um einen größeren Relaunch des Programms. www.rtlradio.de / www.instagram.com/rtlradio.de
TV Congo hat seine Sendungen auf Hotbird, 13° Ost, 12.149 GHz vertikal, beendet.
Radionorba TV wurde auf Hotbird, 13° Ost, 11.372 GHz horizontal, abgeschaltet.
Vodafone, die ARD unter Federführung des SWR und die Duale Hochschule Baden-Württemberg arbeiten an mehr Sicherheit bei der Datenübertragung. Nun haben die Partner erstmals einen quantenverschlüsselten TV-Stream zwischen dem ARD-Standort Frankfurt und dem SWR-Funkhaus Mainz übertragen. Ein entscheidender Vorteil dieser neuen Technologie, die im Fachjargon ‚Quantum Key Distribution‘ heißt: Abhörversuche von Eindringlingen lassen sich sofort erkennen. Im Zeitalter von KI und Supercomputern spielt die Sicherheit bei der Datenübertragung eine immer größere Rolle. Dies gilt besonders für Live-Schaltungen im Fernsehen oder per Stream, die ein Millionenpublikum erreichen. Denn egal ob Fußball-WM oder Berichterstattung vom politischen Geschehen – die Bilder kommen als Datenstrom auf den heimischen TV-Bildschirm. Was wie ein reines Technikdetail wirkt, ist in Wahrheit sicherheitsrelevant: Wenn Übertragungen manipuliert oder gekapert würden, könnten Angreifer in Echtzeit verfälschte Inhalte einspeisen. TV-Sender müssen deshalb sicherstellen, dass Inhalte auf dem Weg vom Produktionsort zum Sendezentrum weder abgefangen noch verändert werden können. Heutige Verschlüsselungsverfahren bieten dafür bereits eine solide Grundlage – doch mit dem Aufkommen leistungsstarker Quantencomputer könnten sie künftig angreifbar werden. Denn Quantencomputer könnten aufgrund ihrer besonderen Rechenleistung bestehende Verschlüsselungsverfahren potenziell überwinden. Dem gegenüber steht die Quantenverschlüsselung. Sie verwendet neue Algorithmen zur Verschlüsselung von Daten oder IT-Systemen und nutzt die Möglichkeiten der Quantenphysik, um Abhörversuche sofort zu erkennen. Fabrizio Rocchio, Netz- und Technik-Chef bei Vodafone: „Die Quanten-Ära kommt. Wir bereiten uns jetzt mit neuen Technologien und starken Partnern darauf vor. Unser Test zeigt einen Ansatz auf, wie sich sensible Daten über besonders sichere Kommunikationswege in Zukunft noch besser schützen lassen.“ Fernsehsignal wird sicher übertragen Für den Praxistest installierten die Partner Quantentechnologie an zwei TV-Standorten. Diese Endpunkte sind über eine separate Glasfaserleitung, den sogenannten Quantenkanal, verbunden. Über diesen werden Photonen in bestimmten Quantenzuständen, sogenannte Qubits, transportiert. Aus den Qubits werden an beiden Enden Schlüssel erzeugt (Quantum Key Distribution). Diese werden für das beim Datentransport angewandte Verschlüsselungsverfahren genutzt. Jeder Versuch, den Kanal, auf dem die Qubits gesendet werden, abzuhören, wird physikalisch erkannt. Das liegt daran, dass das Messen von Quantenzuständen diese unmittelbar verändert, wodurch ein Lauschangriff auf den Schlüssel sofort sichtbar wird. In diesem Fall wird der Schlüssel sofort erneuert, ohne dass die Daten ihre Sicherheit verlieren. Exkurs: Was sind Quantencomputer, was ist Quantenverschlüsselung? Quantencomputer sind eine neue Generation von Rechnern, die auf den Prinzipien der Quantenphysik basieren. Während klassische Computer mit Bits arbeiten – also Nullen und Einsen – nutzen Quantencomputer sogenannte Qubits, die jeweils unterschiedliche Zustände annehmen können. Im Vergleich zu klassischen Computern lassen sich dadurch bestimmte Berechnungen deutlich schneller durchführen und somit potenziell mit viel krimineller Energie und großem Aufwand heutige Verschlüsselungsverfahren brechen. Quantum Key Distribution (QKD) ist ein hardwaregestützter Ansatz der Quantenverschlüsselung. Zudem gibt es mit Post Quantum Cryptography (PQC) einen softwarebasierten Ansatz, der neue Algorithmen zur Absicherung von IT-Systemen vorsieht. Bei Quantum Key Distribution werden Abhörversuche physikalisch erkannt – eine Sicherheit, die einen besonders hohen Schutz vor Angriffen durch künftige Quantencomputer bietet. www.vodafone.de
800 Teilnehmer haben sich am 24. und 25. Juni in Nürnberg zu den 34. Lokalmedientagen getroffen. Mehr als 90 Speaker aus der Medienwelt diskutierten in Panels die Zukunft der lokalen Medienbranche und zeigten in Pitches und Masterclasses die neuesten Trends und Technologien. Trotz angespannter wirtschaftlicher Lage privater Anbieter wurde deutlich, wie wichtig Lokaljournalismus und lokale Angebote sind. Lokale Angebote sind kein "Nice-to-have" Die Bedeutung von Lokaljournalismus hob Dr. Thorsten Schmiege, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), in seiner Eröffnungsrede hervor. Lokale Angebote seien "demokratische Infrastruktur". Diese gelte es zu schützen - besonders vor dem wachsenden Einfluss von Big Tech, so Schmiege: "Was hilft es uns, wenn wir gute Inhalte haben, wenn inzwischen Algorithmen darüber entscheiden, welche Inhalte den Nutzenden ausgespielt werden?" Auch Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder machte deutlich, dass das Lokale ein Fundament in einer Zeit sei, in der die Menschen über ihre Smartphones "täglich fiebrig" gemacht würden: "Es erdet Dich. Ich bin auf ewig ein Fan des Lokalen." Hinsichtlich der Herausforderungen, vor der lokale Medienhäuser aktuell stehen, ermutigte Söder, Effizienz beispielsweise durch den Einsatz von KI zu steigern. Themenschwerpunkte rund um Lokaljournalismus, Algorithmen & Innovationen Lokaljournalismus wird zunehmend von Big Tech ausgebremst. Diese beängstigende Entwicklung war ein zentrales Thema der Lokalmedientage. Alexander von Streit, (Herausgeber, Krautreporter), brachte es auf den Punkt: Die Medien kämen kaum noch durch die Algorithmen des Internets und drohten, unsichtbar zu werden. Verschärft wird diese Entwicklung durch eine politische Kommunikation, die Plattformen direkt nutzt. "Wir sehen, dass Politik zum Sender geworden ist. Das bedeutet, wir Journalist:innen sind nicht mehr die Gatekeeper", warnte Katharina Hamberger (Journalistin, Deutschlandfunk). Um ihre demokratische Funktion auch in Zukunft erfüllen zu können, fordert die Branche faire Wettbewerbsbedingungen im Ringen mit den globalen Tech-Giganten. Corinna Drumm (Geschäftsführerin, Verbands Österreichischer Privatsender) formulierte einen klaren politischen Arbeitsauftrag. Sie plädierte für wesentlich mehr Regulierung der großen digitalen Plattformen, während dem klassischen Rundfunk zugleich ein maximaler Regulierungsfreiraum eingeräumt werden müsse. Trotz der digitalen Übermacht der Plattformen blickt die Rundfunkbranche selbstbewusst in die Zukunft. Falk Zimmermann (Geschäftsführer, Die Neue Welle), sieht für Lokalradio sogar einen entscheidenden strategischen Vorteil: "Wir sind nicht nur Begleitmedium, wir sind das einzig verbleibende Massenmedium. Wir haben die Lokalität. Das ist unsere Chance gegenüber Big Tech." Doch die Metriken des Erfolgs verschieben sich. Im Kampf um Aufmerksamkeit rückt die reine Reichweite in den Hintergrund. Laut Giulia Cresta (Leiterin Digital & Audience Development TV-Regional und Radio, CH Media) wird Loyalität zukünftig die wichtigste Währung sein. Eine enge Community-Bindung - unter anderem gestärkt durch interaktive Live-Formate - ist der Schlüssel, um das Publikum dauerhaft zu binden. Letztlich gilt, was Keynote-Speaker Dave Sturgeon (Radio-Manager) treffend zusammenfasste: Die Technologie verändere sich zwar, die menschliche Natur jedoch nicht. Das Radio müsse lediglich seine unersetzbaren Stärken effektiv ausspielen. Die technologische Transformation, insbesondere durch Künstliche Intelligenz, betrifft die lokalen Medienhäuser in all ihren Strukturen. Während KI kleinen Redaktionen helfen kann, schlagkräftiger zu werden, liegt die wahre Herausforderung im Change-Management. "Wir haben die tollsten Werkzeuge und denken in alten Strukturen", merkte Alexander Woldrich (Programmchef, Radio Fantasy) selbstkritisch an. Verleihung der BLM-Preise und Präsentation der Funkanalyse Bayern Im Rahmen der Lokalmedientage wurde auch der BLM-Medienpreis in verschiedenen Kategorien verliehen. Sängerin Loi wurde mit dem Radio Galaxy Award 2026 ausgezeichnet. Außerdem wurden die Ergebnisse der Funkanalyse Bayern 2026 präsentiert. Die Zahlen zeigen: Das Publikum nimmt das lokale Angebot an. Die Lokalradios im Freistaat erreichen täglich mehr als 2,4 Millionen Hörende ab 14 Jahren. Auch die bayerischen Lokal-TV-Stationen sind für viele Menschen eine wichtige Informationsquelle und erreichen unter der Woche durchschnittlich 620.000 Zuschauende am Tag. Die Lokalmedientage 2027 finden am 07. und 08. Juli wieder im NCC Mitte der NürnbergMesse statt. www.medientage.de
Über den Kader der Deutschen Nationalmannschaft diskutieren, mit einem "logo!"-Moderator über die WM chatten, oder sich über die besten Fußballsnacks austauschen: Zur FIFA-Fußball WM der Männer setzt "logo!" gemeinsam mit KiKA erstmals die Tools des Public Spaces Incubators (PSI) plattformübergreifend auf logo.de und kika.de ein. Dadurch sollen insbesondere Zehn- bis 13-Jährige verstärkt die Möglichkeit bekommen, ihre Perspektiven einzubringen, sich spielerisch mit Inhalten auseinanderzusetzen und themenbezogen miteinander zu diskutieren. Im Unterschied zu klassischen Kommentarspalten steht dabei nicht der einzelne Beitrag im Fokus, sondern der gemeinsame Austausch zu einem Thema. Ziel ist es, Diskussionen, verständlich und konstruktiv zu gestalten. Aktives Community Management und die redaktionelle Moderation aller Beiträge sorgen dabei für sichere Chaträume und eine respektvolle Diskussionskultur. Gleichzeitig liefern die Rückmeldungen der Kinder wertvolle Impulse für die redaktionelle Arbeit und die Weiterentwicklung der Angebote. Kinder überlegen sich Interview-Fragen für Christoph Kramer Auf diese Weise gestalteten Preteens zum Beispiel aktiv die "logo!"-Kindernachrichten mit. Für ein Interview mit dem ehemaligen Fußballnationalspieler und ZDF-Fußball-Experten Christoph Kramer konnten Kinder vorab in einer Umfrage eigene Fragen einreichen. Im Kinderreporter-Interview, das am Donnerstag, 25. Juni 2026, um 19.50 Uhr bei KiKA ausgestrahlt wird, stand Christoph Kramer schließlich Rede und Antwort. Zu sehen ist das Interview auch im Streaming und auf logo.de sowie kika.de. Weitere Abstimmungen, Fragen und Kommentarfunktionen finden sich im Bereich zur Fußball-WM 2026 auf logo.de und im "Mach mit!"-Bereich auf kika.de. Die rege Beteiligung der Kinder machen das Projekt bereits jetzt zu einem Erfolg. Der Einsatz der PSI-Tools erfolgt zunächst im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft als Pilotprojekt und wird begleitend ausgewertet. Das internationale Forschungsprojekt Public Spaces Incubator (PSI) Ziel des Public Spaces Incubators ist es, stärker mit Nutzenden in den Dialog zu treten und starke öffentliche digitale Räume zu bieten. Das internationale Forschungsprojekt Public Spaces Incubator (PSI) wurde 2023 vom ZDF in Partnerschaft mit CBC/Radio Canada, RTBF (Belgien) und SRG SSR (Schweiz) sowie in Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Organisation New_ Public ins Leben gerufen. Seit Oktober 2024 ist das Projekt um die ARD und ABC (Australien) erweitert worden, mittlerweile ist auch ARTE dem Projekt beigetreten. Gemeinsam werden technische Lösungen entwickelt, die einen besseren, demokratischeren Austausch von Meinungen ermöglichen sollen. Das ZDF hat es sich zum Ziel gesetzt im digitalen Raum eine Alternative für konstruktiven, öffentlichen Austausch zu schaffen – jenseits von Hass und Diffamierung. Die Idee: Die Nutzerinnen und Nutzer sollen sich auf ZDF-Webseiten möglichst sicher, schnell, einfach und unkompliziert mit anderen über Inhalte austauschen und leichter Diskussionen starten können. www.zdf.de
Zum Start der Sommerferien beginnt für Millionen Deutsche die Reisezeit. Und mit ihr wächst auch das Bedürfnis nach heimischen TV-Inhalten. Eine aktuelle, bevölkerungsrepräsentative Umfrage von waipu.tv (n = 2.027, Q2 2026) zeigt: Deutsches Fernsehen und Streaming spielen im Urlaub eine noch größere Rolle als im Vorjahr. Fernsehen im Urlaub gewinnt an Bedeutung Über 60 % der Befragten schauen auch im Urlaub fern. Das ist ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr, als immerhin auch schon 56 % in den Ferien heimische TV-Inhalte sehen wollten. Besonders auffällig: Die Bedeutung des Zugangs zu deutschem Fernsehen oder Streamingangeboten hat deutlich zugenommen. Während im Vorjahr 46 % diesen Zugang als wichtig oder sehr wichtig einstuften, sind es aktuell bereits mehr als 52 %. Die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft dürfte dabei eine wichtige Rolle spielen. Große Sportereignisse sorgen traditionell dafür, dass Urlauber auch unterwegs Live-Übertragungen nutzen möchten. Männer deutlich TV-affiner als Frauen Zwischen den Geschlechtern zeigen sich auffällige Unterschiede. Mehr als jeder zweite männliche Urlauber (56,4 %) hält den Zugang zu deutschem TV oder Streaming für wichtig oder sehr wichtig. Bei Frauen liegt dieser Wert mit 47,6 % deutlich niedriger. Beim Empfangsweg spiegelt sich das ebenfalls wider: Männer greifen häufiger auf IPTV- und Streamingdienste zurück (17,9 %) als Frauen (10,1 %), während Frauen etwas stärker auf das TV-Angebot der Unterkunft setzen (44,9 % vs. 40,9 %). Auch bei der Satellitennutzung liegen Männer vorn (15,2 % vs. 10,1 %). Junge Urlauber treiben Streaming-Nutzung Die 18- bis 39-Jährigen zeigen die stärkste Affinität zu modernen TV-Angeboten. Fast jeder Fünfte dieser Altersgruppe nutzt IPTV- oder Streamingdienste für deutsches Fernsehen im Urlaub, also deutlich mehr als im Gesamtdurchschnitt (19,7 % vs. 14 %). Auch bei den Endgeräten setzt die junge Zielgruppe andere Schwerpunkte: Das Smartphone wird im Urlaub von mehr als der Hälfte genutzt (50,8 %) und liegt damit sogar vor vielen klassischen TV-Lösungen. Tablets und Laptops spielen ebenfalls eine größere Rolle als im Bevölkerungsdurchschnitt. Smart-TV bleibt die Nummer eins Unabhängig von Alter und Geschlecht bleibt der Smart-TV das meistgenutzte Gerät für deutsches Fernsehen im Urlaub. Gleichzeitig gewinnt die mobile Nutzung weiter an Bedeutung. Smartphones werden inzwischen von knapp 40 % aller TV-Nutzer im Urlaub eingesetzt und liegen damit deutlich über dem Vorjahreswert von 36,6 %. Ferienwohnung und Hotel bleiben TV-Hochburgen Wer im Urlaub deutsches Fernsehen nutzt, tut dies überwiegend im Hotel oder in einer Ferienwohnung. Zusammen entfallen auf diese beiden Unterkunftsarten fast 90 % aller TV-Nutzer. Campingplätze, Wohnmobile und Kreuzfahrten spielen dagegen weiterhin nur eine Nebenrolle. Mit dem Start der Sommerferien und der aktuell laufenden Fußball-Weltmeisterschaft wächst die Bedeutung von Fernsehen und Streaming im Urlaub weiter. Besonders jüngere Urlauber treiben die Nutzung digitaler TV-Angebote voran, während Männer insgesamt eine höhere Affinität zu deutschem Fernsehen im Urlaub zeigen. Für viele Reisende gehört der Zugang zu heimischen TV-Inhalten inzwischen genauso zur Urlaubsausstattung wie WLAN oder Klimaanlage. www.waipu.tv/fernsehen-im-ausland/
Nach fast allen anderen nicht-kommerziellen Lokalradios in Hessen hat jetzt auch das Freie Radio Kassel den UKW-Ausstieg bestätigt. Voraussichtlich Anfang Juli werde die UKW-Frequenz 105,8 MHz abgeschaltet. Aus Kostenrücksichten sehen sich die Politik und die Aufsichtsgremien nicht mehr in der Lage, den Freien Radios in Hessen zwei Übertragungswege, nämlich UKW und DAB+ (Digitalradio) zu finanzieren, heißt es. Da man die Zukunft der Rundfunkübertragung im Digitalen sieht, habe man sich jetzt endgültig dazu entschlossen, die UKW-Frequenzen einzuschläfern - zumal UKW ohnehin als Auslaufmodell angesehen werde. Das Freie Radio Kassel ist künftig nur noch über DAB+ (Kanal 6A - "FRK") oder über den Internet-Live-Stream zu empfangen. www.freies-radio-kassel.de
Der Medienrat der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) hat in seiner Sitzung am 24. Juni 2026 die Zuweisung der im März ausgeschriebenen UKW-Übertragungskapazitäten beschlossen: Ab dem 1. Juli 2026 kann der Kinder- und Familiensender Radio TEDDY für 10 Jahre auf der Hamburger Frequenz 98,1 MHz senden. Die Nachfrage war groß: Insgesamt zehn Radio-Anbieter hatten sich für die Zuweisung der Frequenz beworben, darunter bereits etablierte Vollprogramme ebenso wie kleinere Spartensender. Die Mitglieder des Medienrats stimmten geschlossen für den privaten Hörfunksender aus Potsdam, der seit mehr als 20 Jahren ein Vollprogramm für Kinder und Eltern anbietet. Damit ist der Sender in Hamburg künftig neben DAB+ auch über UKW zu empfangen. Sebastian Schulze, Vorsitzender des Medienrats, begrüßte die einstimmige Entscheidung: „Radio TEDDY zeigt, wie qualitativ hochwertige und altersgerechte Inhalte für ein junges Publikum gestaltet werden können. Mit der Verbindung aus Erklärformaten, Wissensvermittlung, Unterhaltung und Mitmachangeboten schafft der Sender einen Raum, in dem Kinder Medien selbständig und sicher entdecken können und fördert damit ihre Entwicklung zu kompetenten Mediennutzer:innen. Gleichzeitig gibt das Programm den Perspektiven und Lebenswelten von Kindern und Familien in Hamburg eine neue Plattform.“ Neben Radio TEDDY hatten sich auch bigFM, Caravan.fm, egoFM, FluxFM, KISS FM, Metropol FM, pure fm, Radio Reeperbahn sowie The Wolf Hamburg auf die Übertragungskapazitäten beworben.
Der internationale Online-Dienst der SRG SSR, SWI www.swissinfo.ch, hat die Rezertifizierung nach den Standards der Journalism Trust Initiative (JTI) erfolgreich abgeschlossen. Die Initiative von Reporter ohne Grenzen (RSF) hat einen internationalen Standard geschaffen, um journalistische Arbeitsweisen transparent zu machen und vertrauenswürdige Nachrichtenquellen erkennbar auszuweisen. Obschon Qualitätszertifikate für die Medienbranche durch KI in ihrer Wirkung zunehmend an technische Grenzen stossen, hält Swissinfo am JTI-Qualitätsstandard fest. Heute zählt die JTI in über 130 Ländern mehr als 2450 registrierte Medien und die Anzahl wächst stetig. Geprüft werden dabei nicht die journalistischen Inhalte oder Meinungen der Medienschaffenden, sondern die Prozesse der Nachrichtenproduktion. Im Zentrum stehen redaktionelle Unabhängigkeit, Transparenz, Verantwortlichkeiten, Korrekturmechanismen und Qualitätssicherung. Die Rezertifizierung erfolgt durch unabhängige Auditoren und ist alle zwei Jahre zu erneuern. Das Zertifikat und der Transparenz-Report sind öffentlich einsehbar. Swissinfo informiert in internationalen Sprach- und Kulturräumen und erfüllt seit der Zwischenkriegszeit den Auftrag, eine faktenbasierte, unabhängige und einordnende Berichterstattung über die Schweiz und Schweizer Themen zugänglich zu machen. Im internationalen Informationsraum unterstützt das JTI-Zertifikat die transparente Kennzeichnung von Swissinfo als glaubwürdige journalistische Quelle. Vertrauenssignale im digitalen Informationsraum Die Rezertifizierung erfolgt in einer Zeit, in der Suchmaschinen, soziale Netzwerke und KI-Anwendungen eine immer wichtigere Rolle bei der Verbreitung von Informationen spielen. Damit wächst die Bedeutung von nachvollziehbaren und maschinenlesbaren Vertrauenssignalen, die verlässliche journalistische Quellen von Desinformation oder nicht-redaktionellen Inhalten unterscheiden helfen. Swissinfo hat festgestellt, dass klassische Qualitätslabels auf Websites allein zunehmend an Wirkung verlieren. Inhalte werden heute häufig über Suchmaschinen, soziale Netzwerke oder KI-Anwendungen verbreitet und dabei von ihrem ursprünglichen Publikationskontext getrennt. Swissinfo prüft deshalb, wie die Sichtbarkeit und die technische Einbindung von Vertrauens- und Herkunftssignalen weiter verbessert werden können. Ziel ist es, dass Qualitätsinformationen journalistische Inhalte möglichst auch dann begleiten, wenn diese von Suchmaschinen, sozialen Plattformen oder KI-Systemen referenziert, zusammengefasst oder weiterverbreitet werden. Die JTI-Zertifizierung garantiert weder die Qualität einzelner Beiträge noch besondere Reichweitenvorteile. Sie macht jedoch transparent, nach welchen journalistischen Standards ein Medium arbeitet und welchen Qualitäts- und Kontrollmechanismen die redaktionellen Prozesse unterliegen.
Wie berichtet gab es sechs Bewerber um den bisherigen Sendeplatz von Skyrock Klassiks auf DAB+. Jetzt hat die französische Aufsichtsbehörde für audiovisuelle und digitale Kommunikation (ARCOM) dem Oldiesender Nostalgie 60/70 den Zuschlag erteilt. Das Programm wird somit künftig - neben dem Nostalgie-Hauptprogramm - im überregionalen Multiplex Métropolitain 1 verbreitet. www.nostalgie.fr
Der WDR-Journalist Vassili Golod wird neuer Leiter und Moderator des ARD-Formats MONITOR. Der 33-Jährige übernimmt damit die Nachfolge von Georg Restle. Vassili Golod berichtet seit 2022 als ARD-Korrespondent aus der Ukraine. Seit 2023 leitet er das ARD-Studio in Kyjiw. In den vergangenen Jahren wurde er für seine Berichterstattung aus der Ukraine zweimal als „Journalist des Jahres“ (Medium Magazin, 2023 und 2025) ausgezeichnet und erhielt im Team den Deutschen Fernsehpreis (2023). Auf die neue Position bei MONITOR soll er im Frühjahr 2027 wechseln. Bis auf Weiteres wird der langjährige stellvertretende Redaktionsleiter Achim Pollmeier MONITOR kommissarisch leiten und moderieren. Ellen Ehni, WDR-Chefredakteurin Politik und Zeitgeschehen: „MONITOR steht seit Jahrzehnten für hintergründigen und kritischen Journalismus. Wir haben den Anspruch, durch exzellente Recherchen den Mächtigen auf die Finger zu schauen und größere Zusammenhänge herzustellen – immer im Bestreben, die Auswirkungen von Politik auf den Einzelnen aufzuzeigen. Mit Vassili Golod gewinnen wir für die Leitung einen Journalisten, der für seine politischen Einordnungen bei Tagesschau und Tagesthemen genauso bekannt ist wie bei Social Media oder im Podcast. Und der noch dazu seit drei Jahren ein ARD-Auslandsstudio mitten im Krieg führt. Ich freue mich sehr, dass wir seine publizistische Stärke mit einer herausragenden Redaktion zusammenbringen und die digitale Weiterentwicklung von MONITOR fortsetzen.“ Ingmar Cario, kommissarischer Programmdirektor Information, Fiktion und Unterhaltung: „Vassili Golod ist ein ebenso profilierter wie mutiger Journalist und passt damit bestens zu MONITOR. Als einer der herausragenden jungen Journalisten in Deutschland übernimmt er die Verantwortung für eine der bekanntesten Marken im politischen Journalismus. Gemeinsam mit dem Team wird er MONITOR weiter konsequent in die digitale Zukunft führen. Unser Ziel ist es, mit exzellenter Recherche und Hintergrund zur eigenständigen Meinungsbildung beizutragen – besonders auch bei den Jüngeren.“ MONITOR hat 2025 seinen 60. Geburtstag gefeiert. Mit durchschnittlich 2,45 Millionen Zuschauern und 11,8 Prozent Markanteil war MONITOR im vergangenen Jahr das erfolgreichste Politikmagazin im deutschen Fernsehen. Der Film „Radikale Christen in Deutschland: Kreuzzug von rechts“ gehörte in der ARD-Mediathek zu den meistgesehenen Einzeldokus 2025. Die Redaktion produziert heute „digital first“, auf seinen Social-Media-Kanälen folgen MONITOR Hunderttausende Abonnenten. Das Team und seine Journalistinnen und Journalisten erhielten in den vergangenen Jahren zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Otto Brenner Preis „Spezial“ 2021 sowie den Grimme-Preis 2020 für „Besondere journalistische Leistung“. Zuletzt war seit 2012 Georg Restle Leiter und Moderator von MONITOR. Zum Juni 2026 wechselte Restle als Leiter ins ARD-Studio Nairobi. Vassili Golod: „MONITOR steht für journalistische Tiefe und klare Einordnung auf Grundlage harter Fakten. Es ist mir eine große Ehre, Teil des herausragenden Teams zu werden und diese Traditionsmarke des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Zukunft mitzugestalten. Nach intensiven Jahren der Kriegsberichterstattung mit einem überragenden Team in Kyjiw freue ich mich auf die neue Herausforderung im investigativen Journalismus, der für die Verteidigung der Demokratie von entscheidender Bedeutung ist.“ Vassili Golod wurde am 11. März 1993 im ukrainischen Charkiw geboren. Er studierte Politikwissenschaft und Geschichte an den Universitäten Göttingen und Aberystwyth (Wales) und berichtete u.a. für NDR und Rheinische Post. Nach seinem Volontariat beim WDR arbeitete er als ARD-Korrespondent in London, als Reporter, Redakteur und Chef vom Dienst im WDR-Newsroom sowie als Host des Podcasts „Machiavelli – Rap und Politik“, den er mit ins Leben gerufen hat. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs 2022 ist Vassili Golod als ARD-Korrespondent in der Ukraine tätig und regelmäßig in aktuellen Angeboten wie Tagesschau, Tagesthemen oder Weltspiegel, Social-Media-Angeboten und Podcasts sowie politischen Talkshows präsent. Über die Nachfolge in der Leitung des ARD-Studios in Kyjiw wird der WDR zu einem späteren Zeitpunkt informieren. www.wdr.de