| Objekt | Höhe | Azimut |
|---|---|---|
| ☀ Sonne | ↑ 07:16 | ↓ 18:30 |
| ☿ Merkur | -18,2°⚫ | 265,3° |
| ♀ Venus | -23,7°⚫ | 265,6° |
| ♂ Mars | -18,2°⚫ | 6,6° |
| ♃ Jupiter | -22,9°⚫ | 351,5° |
| ♄ Saturn | 22,3°🟢 | 116,9° |
| ♅ Uranus | 5,8°🟢 | 63,1° |
| ♆ Neptun | 24,9°🟢 | 125,6° |
| Band | Day | Night |
|---|---|---|
| 80m – 40m | Fair | Good |
| 30m – 20m | Good | Good |
| 17m – 15m | Fair | Fair |
| 12m – 10m | Poor | Poor |
Zwei von 60 Sitzen im ZDF-Fernsehrat werden direkt von der Bundesregierung benannt. Einen davon belegte bislang noch die Grünen-Politikerin Lisa Paus, die nun durch Gitta Connemann abgelöst wird.
Christian Nitsche, seit neun Jahren Chefredakteur des Bayerischen Rundfunks, wurde für eine weitere Amtszeit bestätigt. Den Programmbereich Politik und Wirtschaft übernimmt Eva Lell als Nachfolgerin für Andrea Kister.
Die ARD-Mediathek eroberte im September die Marke von 100 Millionen gestreamten Stunden zurück, beim ZDF blieb die Herbst-Belebung noch aus. Deutlich zulegen konnte RTL+ - und bei DAZN hat sich das Nutzungsvolumen mehr als verdreifacht.
Aufstellung und Führung der neuen Spartensender von ARD und ZDF stehen noch nicht fest, das aus ZDFneo und One fusionierte Neo hat nun aber ein erstes Programm angekündigt: Eine "radikale Comedyserie" mit dem Titel "Ballz".
Annette Dittert und Stefan Niggemeier sprechen in einem neuen Podcast über Großbritannien, das Abschalt-Datum für BR Schlager steht fest, Antenne Deutschland hat eine neue Chefin und Yuvoi startet den "Basler des Tages".
Mit gleich vier Nominierungen geht Vollmarcant als großer Favorit in die diesjährigen VD Awards, der Preisverleihung für die besten Content Creator des Jahres im Rahmen des VideoDays Festivals. Wer sonst noch in den 18 Kategorien hoffen kann.
Kabel Eins hat eine neue Staffel von "Deutschlands spektakulärste Kriminalfälle" angekündigt, darin wird man sich dann auch mit dem Fall Block beschäftigen. Außerdem kehrt "Morlock Motors" Ende Oktober zurück.
In der neuen Halloween-Edition der "Couple Challenge" setzt RTLzwei auf "schaurige Challenges" und "unerwartete Schreckmomente" - und platziert das Format sehr prominent in seinem Programm. Auch "X-Factor" kehrt wieder zurück
Die Magenta-Serie "Droneland" macht aus Tom Hillenbrands fast gleichnamigem Near-Future-Krimi einen Verschwörungsthriller. Der sieht ziemlich gut aus, aber seiner sehr deutschen Düsternis hätte ein Augenzwinkern ab und an auch gut getan.
Bei "Wer wird Millionär?" standen am Mittwoch Rentner im Mittelpunkt und ausgerechnet beim jungen Publikum fiel der Marktanteil so hoch aus wie seit Januar nicht mehr. Vox und RTLzwei enttäuschten dagegen in der Primetime.
So hat man sich bei ProSieben und Endemol Shine Germany den Neustart von "The Masked Singer" sicher nicht vorgestellt, am Mittwoch setzte es den nächsten Tiefpunkt. "Promi BB" lag im grünen Bereich, hat aber ebenfalls Publikum verloren.
Die erste Ausgabe von "Aktenzeichen XY... International" verzeichnete am Mittwoch zwar etwas weniger Publikum als das Original, für den Primetime-Sieg reichte es trotzdem. Auch beim jungen Publikum waren die Quoten gewohnt hoch.
2009 startete die TU Dortmund gemeinsam mit der nordrhein-westfälischen Medienanstalt LfM den "TV-Lernsender.NRW", nun läuft die Förderung aus. Eine alternative Finanzierung hat man nicht gefunden, daher ist Ende 2026 Schluss.
Mit unerschütterlichem Optimismus balancierte sie Leidenschaft für Journalismus gekonnt mit dem Pragmatismus einer Unternehmerin: Iris Bettray, Mitgründerin der Kölner Produktionsfirma sagamedia und mehrjähriges Jury-Mitglied des Deutschen Fernsehpreises, ist am Montag gestorben. Ein Nachruf.
Nachdem RTL mit seinen "Inside"-Reportagen im Frühjahr große Erfolge feierte, wird man auch im November hinter die Kulissen mehrere Unternehmen blicken. Erstaunlich ist dabei vor allem, dass Vox zur gleichen Zeit Ähnliches vorhat.
Es ist ein Kuriosum: Obwohl die Stadt Lorch am Rhein und die Umgebung zu Hessen gehören, war der Hessische Rundfunk hier bislang über UKW kaum im Radio zu empfangen. Die Sender Großer Feldberg und Hardberg sind weit entfernt und abgeschattet. Nur mit erheblichem Antennenaufwand war ein Empfang möglich, ein UKW-Füllsender, für den sogar Frequenzen koordiniert wurden, ist aus Kostengründen nie realisiert worden. Die Versorgung der Region haben der SWR sowie Privatsender aus Rheinland-Pfalz übernommen. Seit dem heutigen Donnerstag werden Lorch und Umgebung erstmals auch terrestrisch im Radio mit Programmen aus Hessen versorgt. Nicht mehr über UKW, sondern über das Digitalradio DAB+. Mit dem Sender Aulhausen-Kammerforst wird die bisher weitgehend unversorgte Region zwischen Assmannshausen und der Landesgrenze erstmals ordentlich abgedeckt. Die neue Sendeanlage arbeitet mit einer Sendeleistung von 1 kW, verbreitet wird das Ensemble im Kanal 7B. Vom neuen hr-Empfang profitiert auch das benachbarte Rheinland-Pfalz, etwa die Städte Bacharach, Oberwesel, Kaub, Sankt Goarshausen und Sankt Goar. www.hr.de
Mal Lust auf eine Kultserie aus den 90ern, einen echten Westernklassiker, Kochshows, Tiergeschichten oder große Maschinen und schnelle Autos? Mit sechs neuen FAST-Channels bringt Zattoo noch mehr unterschiedliche Themenwelten auf die Plattform. Neu dabei sind ZDF kocht!, ARD Plus Zoo, Beverly Hills 90210, Lucky Dog, Rauchende Colts und Wheels & Steel. Damit wächst das Senderportfolio in Deutschland auf über 250 Programme. Was 2007 in Deutschland mit rund 20 Sendern begann, ist heute zu einem Angebot mit über 250 Programmen für Kundinnen und Kunden mit Zattoo Smart HD, Premium und Ultimate gewachsen. Und die Auswahl wird weiter ausgebaut. Von Kochshows und Tiergeschichten über Serienklassiker und Western bis hin zu Technik und Fahrzeugen: Die neuen FAST-Channels erweitern die Auswahl um sechs ganz unterschiedliche Themenwelten. Wer gerne kocht oder auch einfach gerne zusieht, findet mit ZDF kocht! ab sofort einen eigenen 24/7-Sender mit bekannten ZDF-Kochformaten. Auf dem Programm stehen unter anderem mehr als 3.500 Folgen der „Küchenschlacht“ sowie Formate wie „Topfgeldjäger“, „Stadt, Land, Lecker“ und „Kerners Köche“. Vom schnellen Küchentipp bis zum großen Kochduell ist damit praktisch rund um die Uhr etwas angerichtet. Auf ARD Plus Zoo finden Tierfans einige der beliebtesten Tier- und Zooformate gebündelt. Ob „Panda, Gorilla & Co.“, „Elefant, Tiger & Co.“ oder „Leopard, Seebär & Co.“: Die Sendungen zeigen den Alltag in Zoos und Tierparks und geben spannende Einblicke hinter die Kulissen. Ergänzt wird das Programm durch die beliebte Serie „Tierärztin Dr. Mertens“. Auch für alle, die gerne in Serienklassikern schwelgen, gibt es Neues zu entdecken: Beverly Hills 90210 holt die gleichnamige US-Kultserie von Aaron Spelling und Darren Star zurück auf den Bildschirm und sorgt für jede Menge 90er-Jahre-Nostalgie. Bei Lucky Dog dreht sich dagegen alles um Hunde, die eine zweite Chance bekommen: Hundetrainer Brandon McMillan kümmert sich auf seiner Lucky Dog Ranch um vernachlässigte Tiere, trainiert sie und bereitet sie auf ein neues Zuhause vor. Ein weiterer Klassiker im Angebot ist Rauchende Colts. Die US-Westernserie gilt als die am längsten laufende Westernserie aller Zeiten. Im Mittelpunkt stehen Marshal Matt Dillon und sein Deputy Chester Goode, die in Dodge City für Recht und Ordnung sorgen. Zwischen Saloon-Schlägereien, Viehdiebstahl und anderen Konflikten des Wilden Westens ist ihr Einsatz immer wieder gefragt. Bei Wheels & Steel dreht sich alles um schwere Maschinen, spektakuläre Technik und leistungsstarke Fahrzeuge. Zu sehen sind unter anderem Dokumentationen und Reportagen über Großbaustellen, Flugzeuge, Frachtschiffe, schnelle Autos und schwere Trucks sowie aufwendige Engineering-Projekte. Dass neben der Auswahl auch das gesamte Nutzungserlebnis zählt, zeigte zuletzt ein Vergleichstest von DIGITAL FERNSEHEN. Im Juni 2026 nahm die Redaktion fünf OTT-TV-Angebote hinsichtlich Senderauswahl, Bildqualität, Bedienung und Komfortfunktionen unter die Lupe. Zattoo Ultimate wurde dabei mit „SEHR GUT“ bewertet und gehörte damit zu den bestplatzierten Angeboten im Test. Mit über 250 Sendern haben Nutzerinnen und Nutzer von Zattoo Smart HD, Premium und Ultimate heute mehr Auswahl denn je. „Für uns gehört beides zusammen: eine große Auswahl und ein Nutzungserlebnis, das einfach Spaß macht. Dass Zattoo auch im Vergleichstest von DIGITAL FERNSEHEN überzeugen konnte, bestätigt uns darin, diesen Weg weiterzugehen“, sagt Jan Kröling, VP Content bei Zattoo. Beim Ausbau des Senderangebots arbeitet Zattoo mit verschiedenen Content-Partnern zusammen. High View steuert mit ZDF kocht!, ARD Plus Zoo, Beverly Hills 90210, Lucky Dog und Rauchende Colts fünf Sender zur FAST-Erweiterung bei. „Zattoo ist für uns ein wichtiger Partner und wir freuen uns, unsere Sender auf einer so reichweitenstarken Plattform zu präsentieren. Die Kooperation hat für High View einen hohen Stellenwert, und wir wollen sie weiter ausbauen“, sagt Alexander Trauttmansdorff, Geschäftsführer bei High View. Den Sender Wheels & Steel bringt Autentic auf die Plattform. „Wir freuen uns, unsere erfolgreiche Partnerschaft um einen weiteren Sender zu ergänzen. Mit Wheels & Steel bieten wir faszinierende Einblicke in die Welt großer Maschinen und beeindruckender Ingenieursleistungen. Damit sind nun alle in DACH verfügbaren Sender von Autentic auf Zattoo vertreten und ein weiterer Channel ist bereits in Planung“, sagt Patrick Hörl, Geschäftsführer bei Autentic. www.zattoo.de
Radio Eule, das vom Deutschen Museum in München gestaltete Mittelwellenprogramm, hat seine Frequenz von 1500 kHz auf 1494 kHz korrigiert. Damit sendet die Station jetzt im in Europa üblichen 9-kHz-Raster und ist somit auch von Radios mit digitaler Frequenzanzeige zu empfangen. Die Sendeleistung beträgt unverändert 10 Watt. Das Museumsradio ist in einem Umkreis von gut 5 km um das Deutsche Museum zu hören. Es ist eine der wenigen verbliebenen Mittelwellen-Stationen in Deutschland. Bei Radio Eule laufen historische Tondokumente aus der Geschichte des Rundfunks.
Francie Petrick ist seit September 2026 neue Geschäftsführerin der Antenne Deutschland GmbH & Co. KG, dem Anbieter der bundesweiten DAB+ Plattform mit bis zu 16 privaten Hörfunkprogrammen. Sie folgt auf Mirko Drenger, der Ende September aus dem Unternehmen ausgeschieden ist. Zum gleichen Zeitpunkt übernimmt Francie Petrick auch die Geschäftsführung des nationalen Werbevermarkters ad.audio, Tochter von Antenne Deutschland. Mit ihrer neuen, zusätzlichen Verantwortung für Antenne Deutschland und ad.audio erweitert Francie Petrick ihr Engagement im Audiomarkt. Die erfahrene Medienmanagerin verfügt über langjährige Erfahrung in der Medien- und Rundfunkbranche sowie in den Bereichen Vertrieb und strategische Unternehmensentwicklung und wird die weitere Entwicklung beider Unternehmen aktiv vorantreiben. Petrick ist seit 2015 bei Media Broadcast tätig. Ihre Karriere im Unternehmen begann sie als Senior Business Analyst. Anschließend leitete sie unter anderem die Bereiche Business Intelligence sowie Marketing & Sales und übernahm 2019 die Leitung des freenet TV-Endkundengeschäfts. Seit August 2022 gehört sie der Geschäftsführung von Media Broadcast an und führt das Unternehmen gemeinsam mit Andreas Stähr. Zuvor war die studierte Politikwissenschaftlerin nach ihrem Studium in Bremen in verschiedenen Unternehmen der Medienbranche tätig, unter anderem als Managerin Market & Business Intelligence bei Sky Deutschland. Francie Petrick zu ihrer neuen Aufgabe: „Ich freue mich sehr darauf, nun auch bei Antenne Deutschland und ad.audio Verantwortung zu übernehmen. Der Audiomarkt befindet sich in einer spannenden Entwicklung und bietet enormes Potenzial. Gemeinsam mit den Teams möchte ich die erfolgreiche Entwicklung beider Unternehmen fortsetzen, neue Impulse setzen und die Zukunft des digitalen Radios in Deutschland aktiv mitgestalten.“ Ihre Position als Geschäftsführerin der Media Broadcast GmbH führt Francie Petrick parallel zu ihren neuen Aufgaben bei Antenne Deutschland und ad.audio fort. www.antenne-deutschland.de
Aufgeblüht: "Promi Big Brother" startete sehr erfolgreich in die 14. Staffel. In der SAT.1-Senderzielgruppe der 14- bis 59-Jährigen verfolgen starke 9,3 Prozent der Zuschauer (Overnight-Quote) in der Prime Time die Startshow mit Marlene Lufen und Jochen Schropp und die Live-Einzüge der 14 Bewohner in die beiden neuen Bereiche Garten und Haus. In der jüngeren Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen sehen sehr gute 13,6 Prozent unter anderem die Reaktionen der Bewohner auf die vier Überraschungs-Einzüge Anouschka Renzi, Tessa Bergmeier, Kim Virginia Grey und Nikola Grey. Insgesamt schalten 3,12 Millionen Seher (Nettoreichweite ab 3 J.) den #PromiBB-Start. Direkt im Anschluss startet auch "Promi Big Brother - Die Late Night Show" mit Jochen Bendel mit sehr schönen 7,8 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe der 14- bis 59-Jährigen und starken 10,9 Prozent Marktanteil bei den Jüngeren (14-49 J.) erfolgreich und sendet zum ersten Mal im großen Studio vor Live-Publikum. Der "Promi Big Brother - Livestream" kommt in der Nacht auf tolle 8,0 Prozent (14-59 J.) und 10,1 Prozent Marktanteil (14-49 J.). www.sat1.de
Auch in den kommenden Jahren werden ARD und ZDF von den Spielen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft der Frauen live berichten. SportA, die gemeinsame Sportrechte-Agentur von ARD und ZDF, verständigte sich mit dem DFB über den Erwerb von exklusiven Medienrechten an sämtlichen Länderspielen der Frauen bis ins Jahr 2031. Das Rechtepaket umfasst alle Spiele der UEFA Nations League der Frauen sowie die Qualifikations- und Vorbereitungsspiele für die UEFA EURO 2029 und die FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2031. Die erworbenen Rechte können live und nachverwertend auf allen Verbreitungswegen genutzt werden. ARD-Programmdirektorin Christine Strobl: "ARD und ZDF stehen weiterhin an der Seite des Frauen-Fußballs in Deutschland, und mit der Verlängerung unserer Vereinbarung mit dem DFB setzen wir dafür ein deutliches Statement. Wir freuen uns sehr, die deutschen Fußball-Frauen weiterhin im Ersten, in der ARD Mediathek, im Hörfunk und in allen anderen ARD- und Sportschau-Angeboten live und umfassend zeigen zu können." Bettina Schausten, Chefredakteurin des ZDF: "Die Verlängerung der Vereinbarung ist ein wichtiges Signal für den Frauenfußball in Deutschland. Die Zuschauerinnen und Zuschauer können sich auf attraktive Spiele freuen - präsentiert von starken öffentlich-rechtlichen Partnern in gewohnt hoher journalistischer Qualität." Das nächste Fußball-Länderspiel der Frauen im Programm der ARD ist die Begegnung Deutschland - Japan am Dienstag, 13. Oktober 2026. Ab 17:35 Uhr (Anstoß: 17:45 Uhr) übertragen Das Erste und die ARD Mediathek live aus Bremen, Claus Lufen und Almuth Schult moderieren die Sendung, Reporterin der Partie ist Stephanie Baczyk. www.ard,de / www.zdf.de
Wenn am Sonntag, 11. Oktober 2026, im Konzerthaus Berlin am Gendarmenmarkt der OPUS KLASSIK verliehen wird, ist das ZDF vor Ort und überträgt die Gala live zeitversetzt: Zu sehen ist sie ab 22.15 Uhr im linearen ZDF-Programm sowie ab Montag, 12. Oktober 2026, 10.00 Uhr, im ZDF-Streaming-Portal. Désirée Nosbusch moderiert den festlichen Abend, an dem internationale Stars und junge Talente der Klassikwelt für besondere Leistungen ausgezeichnet werden. "heute-show"-Reporter Fabian Köster hat im Vorfeld einige der Stars besucht und sorgt mit seinen Einspielern für humorvolle Zwischentöne. Den Auftakt der Gala machen Tenor Jonas Kaufmann ("Audiovisuelle Musikproduktion des Jahres") und Sopranistin Katharina Konradi, ausgezeichnet für die "Solistische Einspielung Gesang". Einen weiteren Glanzpunkt setzt Bariton Andrè Schuen als "Sänger des Jahres". Pianist Alexander Malofeev und Sopranistin Shira Patchornik werden als "Nachwuchskünstler des Jahres" ausgezeichnet: Er mit virtuoser Spielfreude am Flügel, sie mit stimmlicher Bravour an der Seite des CHAARTS-Ensembles. In Video-Laudationes werden zudem die zahlreichen weiteren Preisträgerinnen und Preisträger gewürdigt, darunter Lang Lang als "Bestseller des Jahres". Für beschwingte Momente sorgen Sarah Willis ("Instrumentalistin des Jahres") und das Gitarrenduo Café del Mundo ("Tournee des Jahres"). Die Grenzen zwischen Klassik und Pop sind längst durchlässig, dafür stehen Geigerin Esther Abrami ("Klassik ohne Grenzen") und Alice Sara Ott ("Neue Klassik/Neoklassik"). Für sein "Recycling Concerto", gespielt auf aus recycelten Materialien gefertigten Instrumenten, erhält der Dirigent und Komponist Gregor Mayrhofer den "Innovationspreis für Nachhaltigkeit". Die argentinische Pianistin Martha Argerich wird für ihr Lebenswerk geehrt. Die Gala wird vom Konzerthausorchester Berlin unter der musikalischen Leitung von Anna Rakitina begleitet. Begleitende Doku auf ARTE Anlässlich der Verleihung des OPUS KLASSIK zeigt ARTE die Dokumentation "Die neuen Klassikstars – Anna Lapwood, Hayato Sumino und Marcin". Siestellt drei junge Klassikstars vor, die den OPUS KLASSIK schon einmal erhalten haben: die britische Organistin Anna Lapwood (Preisträgerin von 2024 und aktuell ausgezeichnet in der Kategorie "Live-Performance des Jahres Solist*in"), den japanischen Pianisten Hayato Sumino (zweifacher Preisträger 2025) und den polnischen Gitarristen Marcin (Preisträger des Jahres 2024). Alle drei eint, dass sie klassische Musik mit zeitgemäßen Formaten verbinden und auf YouTube, TikTok und Instagram ebenso erfolgreich sind wie auf der Bühne. Der Film begleitet sie hautnah zwischen Proben, Posts und Tourstress – und er zeigt, wie das Genre Klassik in der Gegenwart ankommt. Zu sehen online ab Donnerstag, 8.Oktober 2026, 5.00 Uhr und im linearen Programm von ARTE amSonntag, 22. November, 22.45 Uhr. Beide Sendungen werden mit Untertiteln angeboten. www.zdf.de / www.arte.de
Nach langen und mühevollen Verhandlungen schließt der Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation (FRK) einen neuen Vertrag mit der Verwertungsgesellschaft Corint Media ab. Der Vertrag gibt den Verbandsmitgliedern nicht nur Rechtssicherheit bei der Weitersendung der von Corint Media vertretenen Fernseh- und Radioanbietern. Er gewährleistet ihnen auch einen Rabatt von 20 Prozent auf die anfallenden Vergütungen für die Weitersendung. „Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden“, sagt Ralf Berger, Vorsitzender des FRK. „Wir konnten einige wichtige Forderungen für unsere Mitglieder durchsetzen, sodass sich für sie zum Beispiel der Aufwand bei Abrechnungs- und Nachweispflichten deutlich reduziert.“ Auch das die Einräumung der Weitersendungsrechte nicht an konkrete Übertragungsstandards oder Netztechniken gebunden ist, verringert für die FRK-Mitglieder den Aufwand. Gesamtvertrag bietet Netzbetreibern viele Vorteile Die Verhandlungen zogen sich in die Länge, weil die Verwertungsgesellschaft parallel mit mehreren Marktteilnehmern Gespräche führte, um eine Gleichbehandlung zu gewährleisten. Deshalb musste zwischenzeitlich eine Übergangslösung, eine sogenannte Duldung, gefunden werden, damit die FRK-Netzbetreiber die angeschlossenen Haushalte weiterhin mit Fernsehen und Radio versorgen konnten. „Es wurde durchaus mit harten Bandagen verhandelt“, erklärt Berger. So stellte Corint Media während der Gespräche auch den Verbandsrabatt infrage. „Wir blieben jedoch beharrlich und konnten den Rabatt sichern“, freut sich Berger über das Verhandlungsergebnis. Auch über den Rabatt hinaus bietet der neue Gesamtvertrag zahlreiche Vorteile für Verbandsmitglieder, weshalb der Vorstand den FRK-Netzbetreibern den Abschluss des Vertrags mit Corint Media empfiehlt. „Er gewährleistet Rechtssicherheit bei der Verbreitung zahlreicher TV- und Radiosender“, sagt Berger. Corint Media, vormals VG Media, nimmt als eine von 14 in Deutschland zugelassenen Verwertungsgesellschaften neben den Urheber- und Leistungsschutzrechten für digitale verlegerische Angebote auch die von insgesamt über 240 Fernseh- und Radioprogrammen wahr, darunter bekannte Sender wie beispielsweise Sat.1, ProSieben, Tele 5, Antenne Bayern oder Radio FFN. www.kabelverband-frk.de
Der lokale Privatsender Radio WMW hat seine Reichweite im Digitalradio DAB+ erheblich erweitert und sendet jetzt in einem weiteren Multiplex. Das Lokalradio aus dem Kreis Borken ist ab sofort neben dem Multiplex Münsterland (NRW2_4_MstrL, Kanal 10D) auch im Ensemble Niederrhein/Dortmund/Essen (NRW2_5_NRnDuEs, Kanal 8C) zu hören. Damit können Pendler in Richtung Ruhrgebiet und Niederrhein den Sender ab sofort durchgehend digital-terrestrisch hören. Zudem werden Versorgungslücken im südlichen Sendegebiet gechlossen.
Der Hessische Rundfunk darf spätestens zum 1. Januar 2027 und unabhängig von bisheriger Planungen eines seiner Hörfunkprogramme nicht mehr über DAB+ und UKW verbreiten. Bis 1. Januar 2030 darf ein weiteres Hörfunkprogramm nicht mehr auf den terrestrischen Wegen ausgestrahlt werden. Das geht aus dem Entwurf für eine Änderung des Gesetzes über den Hessischen Rundfunk hervor, der jetzt veröffentlicht wurde. Wörtlich heißt es im Entwurf: "Der Hessische Rundfunk verbreitet ... ab dem 1. Januar 2027 bis zu fünf und ab dem 1. Januar 2030 bis zu vier Hörfunkprogramme in terrestrischer Übertragungstechnik, davon ab dem 1. Januar 2027 bis zu vier und ab dem 1. Januar 2030 bis zu drei Programme als alleiniger Veranstalter". Aktuell strahlt der hr sechs Hörfunkprogramme terrestrisch auf UKW und DAB+ aus, darunter eine Welle (Dasding) in Kooperation mit dem Südwestrundfunk und dem Saarländischen Rundfunk. Eine weitere Kooperation mit anderen ARD-Anstalten plant die Rundfunkanstalt bei der Nachrichtenwelle hr-iNFO. Alle Programme sollten eigentlich weiter auch über UKW und DAB+ ausgestrahlt werden. Das wäre laut der Gesetzesnovelle aber nicht mehr erlaubt. Eine der sechs Wellen dürfte der hr ab 1.1.2027 nur noch im Internet verbreiten. Bis 1.1.2030 muss eine weitere Welle die terrestrischen Wege UKW und DAB+ verlassen. Sollte die Gesetzesnovelle durchgehen, ginge sie über die Regelungen des Reformstaatsvertrages hinaus. Dieser erlaubt dem hr auf terrestrischen Verbreitungswegen entweder fünf Programme in Eigenregie oder sechs, wenn er bei zwei seiner Wellen mit anderen ARD-Anstalten kooperiert ("halbe Wellen") www.hr.de
Die Immobilienwirtschaft treibt den Glasfaser-Ausbau in Mehrparteienhäusern spürbar voran. Wohnungsunternehmen, Immobilienverwaltungen und Projektentwickler haben die Telekom inzwischen mit dem Glasfaser-Ausbau für insgesamt sieben Millionen Wohneinheiten beauftragt. Der Bedarf ist groß: Mehrparteienhäuser stellen einen Großteil des deutschen Wohnungsbestands, ihre Erschließung gilt aber als deutlich anspruchsvoller als bei Ein- und Zweifamilienhäusern, weil Eigentümer, Verwaltungen, Bewohner, Netzplanung und Bau eng zusammenarbeiten müssen. Branchenschätzungen zufolge war Ende 2025 noch ein Großteil der Wohnungen in deutschen Mehrfamilienhäusern ohne Glasfaser-Anschluss. Die Telekom entwickelt deshalb gemeinsam mit der Immobilienwirtschaft Lösungen, die den „Sieben Millionen beauftragte Wohnungen zeigen, dass die Immobilienwirtschaft den Glasfaser-Ausbau aktiv voranbringen will. Jetzt kommt es darauf an, diese Aufträge zügig in gebaute und nutzbare Anschlüsse umzusetzen“, sagt Jean-Pascal Roux, Leiter Fiber Reichweite. „Glasfaser darf keine Frage der Wohnform sein. Menschen in Mehrfamilienhäusern und im sozialen Wohnungsbau brauchen den gleichen Zugang zur digitalen Infrastruktur wie Bewohner von Einfamilienhäusern.“ Ein wichtiges Argument für die Zusammenarbeit mit der Telekom ist die langfristige Unabhängigkeit der Immobilie. Die Telekom stellt ihr Glasfaser-Netz, wie bereits ihr DSL-Netz, auch anderen Telekommunikationsanbietern zur Verfügung. Rund 45 nationale und regionale Anbieter nutzen das Telekom-Netz als Wholesale-Partner für ihre eigenen Produkte und Tarife. Für Bewohner bedeutet das: Der Glasfaser-Anschluss legt sie nicht auf die Telekom als Anbieter fest. Sie können ihren Anbieter wechseln und zwischen unterschiedlichen Marken, Tarifen und Leistungen wählen. Für Eigentümer, Wohnungsunternehmen, Projektentwickler und Verwalter verhindert ein solch offenes Netz ein dauerhaftes Anbieter-Monopol im Gebäude und ermöglicht stattdessen langfristig Flexibilität bei der Versorgung ihrer Immobilien. „Das Upgrade auf Glasfaser modernisiert die technische Lebensader eines Gebäudes. Gleichzeitig muss die Anbieterwahl erhalten bleiben“, sagt Roux. „Mit jeder Straße, jedem Haus und jeder Wohnung, die wir erschließen, wächst deshalb nicht nur unser Netz. Es wächst zugleich der erreichbare Markt für andere Telekommunikationsanbieter. Davon profitieren Wettbewerb und Verbraucher.“ Gerade bei großen Immobilienbeständen braucht der Glasfaser-Ausbau neben leistungsfähiger Technik verlässliche und reproduzierbare Prozesse. Die Telekom hat deshalb mit Verbänden der Immobilienwirtschaft Rahmenvereinbarungen und Musterregelungen entwickelt. Sie geben Wohnungsunternehmen, Eigentümern und Verwaltungen einen verlässlichen, rechtssicheren Rahmen für Planung, Bau und Betrieb der neuen Infrastruktur. Vereinheitlichte Abläufe erleichtern die Abstimmung zwischen Eigentümern, Wohnungsunternehmen, Verwaltungen und Netzbetreibern. Sie reduzieren wiederkehrenden Aufwand und beschleunigen so größere Ausbauvorhaben. Ergänzend arbeitet die Telekom bundesweit für den Ausbau in gut 50 Kooperationen mit regionalen Netzbetreibern, Stadtwerken und weiteren Infrastrukturpartnern zusammen. Anders als die Wholesale-Partner bauen sie zum Beispiel das Netz vor Ort mit auf. Dabei werden die jeweiligen Stärken verbunden: Regionale Partner können die Infrastruktur vor Ort errichten, während die Telekom im Rahmen entsprechender Kooperationsmodelle den offenen Netzbetrieb ermöglicht. So können neben dem regionalen Partner und der Telekom auch weitere Anbieter ihre Produkte und Tarife über die jeweilige Glasfaser-Infrastruktur anbieten. Die Telekom verstärkt ihren Glasfaser-Ausbau weiter. In den kommenden drei Jahren investiert das Unternehmen weitere 800 Millionen Euro in den Glasfaser-Ausbau, zusätzlich zu den ohnehin geplanten Milliardeninvestitionen. Zugleich verschiebt sich der Schwerpunkt: Nicht allein die Zahl der erschlossenen Straßen und Gebäude zählt, sondern der tatsächlich nutzbare Glasfaser-Anschluss bis in die Wohnung. „Die sieben Millionen Wohnungen sind für uns kein Grund, sich zurückzulehnen – im Gegenteil“, sagt Roux. „Sie zeigen, welche Verantwortung, aber auch welches Potenzial jetzt vor uns liegt. Unser Ziel ist, gemeinsam mit der Immobilienwirtschaft aus Aufträgen Anschlüsse zu machen. Jeder zusätzliche Glasfaser-Anschluss bringt uns dabei einem einfachen Ziel näher: digitale Infrastruktur und freie Anbieterwahl für alle – unabhängig davon, in welchem Haus jemand wohnt.“ www.telekom.de
Ein Lebenslinien-Porträt über den Gründer der Münchner Bildungseinrichtung "SchlaU" Michael Stenger, der seit Jahrzehnten für unbegleitete minderjährige Geflüchtete kämpft und ständig um Geld für "seine" Schule. Nach Koma und zwölf Operationen muss er entscheiden, wie viel er noch für sein Lebenswerk geben will. Stand: 06.10.2026 |Bildnachweis Michael im Klassenzimmer der SchlaU-Schule. | Bild: BR/Max Beck Michael Stenger wächst im bayerischen Spessart auf. Zuerst noch schüchtern, entdeckt er als Teenager sein Redetalent. Als Student reist er nach Griechenland – eine Zeit, die seinen weiteren Lebensweg prägen wird: Zurück in Deutschland wird er politisch aktiv, gibt Sprachkurse, demonstriert gegen Rassismus, engagiert sich für Geflüchtete und nimmt dabei auch Morddrohungen in Kauf. Im Jahr 2000 gründen er und seine Mitstreiter eine Schule für unbegleitete minderjährige Geflüchtete, junge Menschen, die damals keinen Zugang zum bayerischen Schulsystem haben. Michael wird Schulleiter und Geschäftsführer und kümmert sich Jahrzehnte lang darum, die finanziellen Mittel der Schule zu sichern. Für seine Arbeit erhält Michael bedeutende Auszeichnungen: 2014 bekommt er den Bambi für Integration, 2016 das Bundesverdienstkreuz am Bande. Seine Schülerinnen und Schüler sollen wissen, dass sie sich auf ihn verlassen können. Für viele von ihnen wird die Schule zu einer Ersatzfamilie, Michael zum "Papa". Gleichzeitig bleibt ihm wenig Zeit für seinen eigenen Sohn. Schließlich fordert ihn sein unermüdlicher Einsatz körperlich, und er erleidet einen Herzinfarkt. Nach einem weiteren Krankenhausaufenthalt steht Michael wieder vor der Frage, wie weit er für sein Lebenswerk gehen will. Das Porträt steht ab Donnerstag, 8. Oktober 2026 in der ARD Mediathek bereit. www.ard.de
m Oktober startet die mittlerweile elfte Staffel der mit dem Grimme-Preis ausgezeichneten ZDFneo-Wissenschaftssendung "MAITHINK X – Die Show". In sieben neuen Folgen ordnet Chemikerin Dr. Mai Thi Nguyen-Kim aktuelle gesellschaftliche Debatten und alltagsnahe Fragen wissenschaftlich ein – relevant, witzig und manchmal auch ein bisschen nerdy. Die neue Staffel beschäftigt sich unter anderem mit gesundem Schlaf, Künstlicher Intelligenz und Narzissmus. Die neuen Folgen sind ab Sonntag, 11. Oktober 2026, um 22.15 Uhr in ZDFneo zu sehen und am Sendetag ab 6.00 Uhr im ZDF-Streaming-Portal verfügbar. "Wir werden täglich mit einer unüberschaubaren Flut von Informationen konfrontiert, die uns in den klassischen Medien und in den sozialen Netzwerken überrollen. Tendenz steigend!", so Mai Thi Nguyen-Kim. "Auch durch den Einsatz von KI-Inhalten wird es immer schwieriger, den Durchblick zu behalten. Bei 'MAITHINK X' wollen wir Orientierung geben. Wir erklären nicht nur Wissenschaft, sondern sortieren, ordnen ein und geben Kontext." Das Wissenschaftsformat erreicht regelmäßig auf allen Plattformen Millionen: linear in ZDFneo, im ZDF-Streaming-Portal und auf Social Media. Auf den Instagram- und TikTok-Kanälen "maithinkx" gewährt Mai Thi Nguyen-Kim Einblick in die Hintergründe der Show, beantwortet Fragen aus der Community und ordnet aktuelle Themen wissenschaftlich ein. Auf dem "MAITHINK X"-YouTube-Kanal finden sich ausgewählte Sendungen sowie exklusive Videos zu aktuellen Themen. In der neuen Staffel "MAITHINK X – Die Show" setzt sich Mai Thi Nguyen-Kim mit diesen Themen auseinander: Wie falsch kann man schlafen? ZDF-Streaming-Portal ab Sonntag, 11. Oktober 2026, 6.00 Uhr und um 22.15 Uhr in ZDFneo Die Wahrheit über die Wechseljahre ZDF-Streaming-Portal ab Sonntag, 18. Oktober 2026, 6.00 Uhr und um 22.15 Uhr in ZDFneo Was bringt Psychotherapie? ZDF-Streaming-Portal ab Sonntag, 25. Oktober 2026, 6.00 Uhr und um 22.15 Uhr in ZDFneo Der Narzissmus-Irrtum ZDF-Streaming-Portal ab Sonntag, 1. November 2026, 6.00 Uhr und um 22.15 Uhr in ZDFneo Gesunder Darm – was braucht mein Mikrobiom? ZDF-Streaming-Portal ab Sonntag, 8. November 2026, 6.00 Uhr und um 22.15 Uhr in ZDFneo So (un)verlässlich ist KI ZDF-Streaming-Portal ab Sonntag, 15. November 2026, 6.00 Uhr und um 22.15 Uhr in ZDFneo Heilpraktiker: Das musst du vorher wissen ZDF-Streaming-Portal ab Sonntag, 22. November 2026, 6.00 Uhr und um 22.15 Uhr in ZDFneo. www.zdf.de
Das bayerische Kabinett hat eine Änderung des Rundfunkgesetzes auf den Weg gebracht. "Ziel ist es, den Bayerischen Rundfunk effizienter und sparsamer zu machen", sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) laut einem Beitrag der ARD_Anstalt in München. Unter anderem solle im Gesetz das Ziel der "Beitragsstabilität" festgeschrieben werden. Zudem solle sich der BR auf den "Kernauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks" konzentrieren. Denn die Rechtfertigung für den Rundfunkbeitrag sei, dass es eine "journalistische, qualitativ hochwertige Grundversorgung" mit Information gebe. "Wir haben auch im Gesetz noch einmal formuliert, dass wir die Objektivität des öffentlich-rechtlichen Rundfunks stärken wollen und die Vielfalt sichern wollen, damit alle Teile der Bevölkerung sich im Programm wiederfinden und eben nicht Einzelgruppen das Gesamtprogramm einseitig färben", betonte der Staatskanzleichef laut BR. Für das BR Fernsehen werde eine Mindestquote von 60 Prozent für Information, Bildung und Kultur festgeschrieben. In der ursprünglichen Fassung des Entwurfs war eine Quote von 60 Prozent für Information vorgesehen. Das hatte bei Opposition, Verbänden und im BR deutliche Kritik hervorgerufen Im Hörfunk soll – wie im bundesweiten Rundfunkstaatsvertrag von 2025 beschlossen – die Zahl der BR-Programme von zehn auf sechs reduziert werden, erläuterte Herrmann, der auch Medienminister ist. Künftig soll mehr bayerische, deutsche und europäische Musik zu hören sein, "nicht nur angloamerikanischer Mainstream". Dazu passt allerdings wenig, dass der BR bereits am 9. November seinee Radiowelle BR Schlagher einstellt - als Reaktion auf die Vorgaben des Reformstaatsbertrages. www.br.de
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