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SATzentrale
25 Jahre Satelliten-, DX- & Medienportal

🛰ISS Daten

417 km
🌍 Pazifischer Ozean
🚀 27.608 km/h
🕒 11:14 UTC

🚀Raketenstart

LIVE
✅ Successful
Falcon 9 Block 5 | Starlink Group 10-19
📍 Cape Canaveral SFS, FL, USA
🗓 11.08.2026 17:58

🌌 Himmelskörper

Objekt Höhe Azimut
☀ Sonne ↑ 05:46 ↓ 20:35
☿ Merkur 52,8°🟢 138,3°
♀ Venus 2,1°🟢 97,4°
♂ Mars 61,3°🟢 201,0°
♃ Jupiter 49,3°🟢 132,4°
♄ Saturn 4,5°🟢 269,9°
♅ Uranus 47,7°🟢 239,0°
♆ Neptun -3,7°⚫ 275,9°

📻Funkwetter

Band Day Night
80m – 40m Fair Good
30m – 20m Good Good
17m – 15m Fair Fair
12m – 10m Poor Poor

📡 SAT News

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Installation einer Diseqc 1.2 Drehananlage

Installation einer DiSEqC 1.2 Drehanlage


Diseqc-Drehanlage

Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, mit nur einer Satellitenanlage alle empfangbaren Satelliten anzusteuern? Trotz der zahlreichen Möglichkeiten einer Multifeedanlage gilt eine Drehanlage noch immer als die Königsdisziplin des Satellitenempfangs.

Was vor einigen Jahren noch sehr kostspielig war, lässt sich heute dank moderner DiSEqC-Motoren und aktueller Digitalreceiver bereits mit überschaubarem Aufwand realisieren. Fast jeder heutige Digitalreceiver unterstützt das DiSEqC-1.2-Protokoll und ermöglicht damit das komfortable Ansteuern unterschiedlicher Satellitenpositionen direkt von der Fernbedienung aus.

Obwohl zahlreiche Anleitungen und Tipps existieren, sind viele Bedienungsanleitungen der Hersteller nur schwer verständlich oder führen in der Praxis nicht immer zum gewünschten Ergebnis. Diese Anleitung basiert auf langjähriger Praxiserfahrung und soll den Aufbau einer DiSEqC-1.2-Drehanlage Schritt für Schritt erklären.

Ausgangssituation:
Diese Anleitung beschreibt eine Mastmontage einer DiSEqC-1.2-Drehanlage. Der Antennenmast muss absolut senkrecht mit einer Wasserwaage ausgerichtet sein. Als Drehbereich wird der Empfang zwischen 75° Ost und 43° West angenommen.

Die richtige Antennengröße

Bevor mit der eigentlichen Installation begonnen wird, sollte zunächst die Größe der Satellitenantenne festgelegt werden.

Nicht alle Satelliten senden mit gleicher Signalstärke. Während innerhalb der Kernzone einer Ausleuchtzone oftmals schon kleinere Antennen ausreichend sind, werden in Randgebieten teilweise deutlich größere Spiegel benötigt.

Eine Drehanlage lohnt sich deshalb in der Regel erst ab einer Spiegelgröße von etwa 100 cm.

Größere Antennen bieten höhere Schlechtwetterreserven. Schwächere Satelliten lassen sich zuverlässiger empfangen. Vor dem Kauf unbedingt die maximal zulässige Spiegelgröße des verwendeten DiSEqC-Motors beachten.

Jeder Motor besitzt eine maximale Tragfähigkeit hinsichtlich Durchmesser und Gewicht der Satellitenantenne. Diese Angaben des Herstellers sollten unbedingt eingehalten werden.

Der Antennenmast

Ein stabiler Mast ist die wichtigste Voraussetzung für eine zuverlässig arbeitende Drehanlage.

Verwenden Sie möglichst keinen Mast mit geringem Durchmesser. Der Mast sollte absolut verwindungssteif und dauerhaft fest im Fundament oder an einer Wandhalterung befestigt sein.

Bereits kleinste Bewegungen führen später dazu, dass weiter entfernte Satelliten nicht mehr exakt angefahren werden können.

Der Mast muss exakt senkrecht montiert werden. Eine Kontrolle mit einer Wasserwaage ist zwingend erforderlich. Lose oder dünne Masten sind für Drehanlagen ungeeignet. Die Drehanlage benötigt ausreichend Platz für den gesamten Schwenkbereich.

Auch Hindernisse wie Hauswände, Dachvorsprünge oder Bäume dürfen den späteren Drehbereich der Antenne nicht einschränken.

Stabiler Antennenmast
Ein stabiler und exakt senkrechter Antennenmast bildet die Grundlage für jede DiSEqC-Drehanlage.
DiSEqC 1.2 Motor
DiSEqC-1.2-Motor zur automatischen Ausrichtung der Satellitenantenne.

Standortdaten ermitteln

Sind Mast und Montageort vorbereitet, werden zunächst die geografischen Daten des eigenen Wohnortes benötigt.

Als Beispiel dient der Ort Sörnewitz in Sachsen.

Breitengrad (Latitude): 51,133° Nord Längengrad (Longitude): 13,517° Ost

Diese Werte erhalten Sie auch für Ihren eigenen Wohnort über Google Maps oder vergleichbare Kartendienste.

Eine umfangreiche Übersicht der erforderlichen Azimut- und Elevationswerte finden Sie in den Satellitentabellen .

Vorbereitung der Antenne

Vor der eigentlichen Montage des Motors wird die Satellitenantenne zunächst ohne Motor am Mast befestigt und exakt auf einen bekannten Satelliten ausgerichtet.

In dieser Anleitung wird die Antenne zunächst auf ASTRA 19,2° Ost eingestellt. Alternativ kann auch ein anderer gut empfangbarer Satellit, beispielsweise Hotbird 13° Ost, verwendet werden.

Sobald der Empfang optimal eingestellt ist, werden die Schrauben der Elevationshalterung fest angezogen. Anschließend werden die Mastschellen wieder gelöst, da im nächsten Schritt der Motor montiert wird.


Montage des DiSEqC-Motors

Nachdem die Satellitenantenne vorbereitet wurde, kann nun der DiSEqC-1.2-Motor am Antennenmast befestigt werden.

Vor der Montage muss die Motorposition auf eingestellt werden. Diese Markierung befindet sich auf der Oberseite des Motors rund um den Motorzapfen. Werkseitig ist häufig bereits ein anderer Wert voreingestellt.

Befestigen Sie den Motor so am Antennenmast, dass er ungefähr in Richtung 0° Ost (Süden) zeigt.

Anschließend wird die vorbereitete Satellitenantenne auf den Motor aufgesetzt.

Die Mastschelle der Antenne möglichst weit oben auf dem Motorzapfen befestigen. Dadurch wird verhindert, dass Antennenhalterung und Motorgehäuse bei großen Drehwinkeln miteinander kollidieren. Die Nase am Motorzapfen dient als Orientierung für die exakte Ost-/West-Ausrichtung. Feedarm und Motor sollten eine gerade Linie bilden.

Die Befestigungsmuttern werden gleichmäßig angezogen, damit die Antenne nicht seitlich ausweicht.

Montage der Satellitenantenne auf dem Motor
Die Antenne wird auf dem Motor montiert.
Ausrichtung von Motor und Feedarm
Motor und Feedarm sollten eine gerade Linie bilden.

Verkabelung der Drehanlage

Nun wird das LNB mit dem LNB-Ausgang des Motors verbunden. Anschließend wird der Receiver-Ausgang des Motors mit dem Satellitenreceiver verbunden.

Verwenden Sie hierfür ausschließlich ein hochwertiges Koaxialkabel mit guter Abschirmung.

Zwischen LNB und Motor ausreichend Kabelreserve vorsehen. Das Kabel darf den Motor während der Drehbewegung nicht behindern. Keine scharfen Knickstellen im Koaxialkabel erzeugen.

Damit Regen oder Feuchtigkeit nicht in die F-Stecker eindringen, empfiehlt sich die Verwendung von Gummitüllen oder sogenannten Waterlock-Dichtungen.

Viele hochwertige Motoren werden bereits mit passenden Schutztüllen ausgeliefert.

Sobald Receiver und Motor mit Strom versorgt werden, ist das System betriebsbereit und kann erstmals bewegt werden.

Anschluss des Motors und der Verkabelung
Fertig angeschlossene Drehanlage mit DiSEqC-Motor.

Das A & O: Die exakte Motorposition

Der wichtigste Schritt beim Aufbau einer Drehanlage ist die korrekte Einstellung der Motorposition.

Schalten Sie den Receiver ein und fahren Sie den Motor zunächst auf 6,07° Ost, soweit dies die grobe Einstellung des Motors zulässt.

Oft stellt sich dabei die Frage: Wie entsteht dieser Wert?

Hierfür gibt es zwei unterschiedliche Berechnungsmöglichkeiten.

1. Die einfache Berechnung

Die schnelle Berechnung ergibt sich aus:

Satellitenposition − Längengrad des Wohnortes = Motorposition

Für das Beispiel Sörnewitz ergibt sich:

ASTRA 19,2° Ost − 13,5° Ost = 5,7° Ost

Diese Methode liefert bereits einen brauchbaren Näherungswert.

2. Die mathematisch korrekte Berechnung

Da die Erde keine Ebene, sondern eine Kugel ist, muss die Motorposition eigentlich genauer berechnet werden.

Dabei werden unter anderem folgende Werte berücksichtigt:

Deklination Polarmount-Stundenwinkel Motorgradstellung

Diese Berechnung ist von Hand recht aufwendig. Deshalb steht auf der SATzentrale ein entsprechender Online-Rechner zur Verfügung.

Dort werden neben Azimut und Elevation auch sämtliche Motor- und Deklinationswerte automatisch berechnet.

Sie finden den Rechner hier: Azimut-/Elevationsrechner .

Für diese Anleitung wird die mathematisch korrekte Berechnung verwendet.

Motorgradeinstellung einer Drehanlage
Beispiel einer Motorgradeinstellung.

Die Einstellung der Motorelevation

Auch der Motor benötigt eine korrekte Elevation. Diese Motorelevation ist nicht mit der Elevation der Satellitenantenne zu verwechseln.

Die Einstellung erfolgt durch Anheben oder Absenken des Motors, bis der gewünschte Satellit mit maximaler Signalqualität empfangen wird.

Einstellung der Motorelevation
Die Motorelevation wird unabhängig von der Antennenelevation eingestellt.

Sollte auf der berechneten Motorposition noch kein Empfang des ASTRA-Satelliten möglich sein, lösen Sie die Muttern der Motorbefestigung leicht und drehen die komplette Anlage langsam nach Osten oder Westen, bis der Satellit optimal empfangen wird.

Feinjustierung der kompletten Drehanlage
Feinjustierung der kompletten Drehanlage.
Wichtig:
Nach jeder Korrektur müssen sämtliche Schrauben und Muttern wieder sorgfältig festgezogen werden.

Tipps zur optimalen Ausrichtung

Für die exakte Ausrichtung empfiehlt sich ein möglichst stabiles Referenzsignal.

Bei Analogreceivern eignet sich ein Programm mit möglichst sauberem Bild. Bei Digitalreceivern sollten Transponder mit hoher Symbolrate (z. B. 27.500) verwendet werden. Je besser die Signalqualität, desto genauer kann die Anlage eingestellt werden.

Viele Hersteller bieten bereits fertige Receiversettings für Drehanlagen an. Werden diese eingespielt, können die Programme nach erfolgreicher Ausrichtung meist sofort empfangen werden, ohne einen kompletten Suchlauf durchführen zu müssen.

Auch auf der SATzentrale stehen zahlreiche fertige Settings für verschiedene Receiver zur Verfügung.

Nachdem ASTRA korrekt empfangen wird, speichern Sie diese Position zunächst provisorisch im Receiver ab. Die genaue Vorgehensweise ist abhängig vom jeweiligen Receiver und wird im Handbuch beschrieben.

Die Suche nach weiteren Satelliten

Nun beginnt die eigentliche Einrichtung der Drehanlage. Satelliten, die sich in unmittelbarer Nähe der gespeicherten ASTRA-Position befinden, werden meist problemlos empfangen.

Interessant wird es bei den weiter östlich oder westlich liegenden Satelliten. Hier zeigt sich, wie exakt die Grundausrichtung vorgenommen wurde.

Die Satelliten werden nun Schritt für Schritt über die Fernbedienung des Receivers angefahren.

Mit 28° Ost und 1° West beginnen. Signalqualität kontrollieren. Position optimieren. Satellitenposition abspeichern. Danach mit der nächsten Position fortfahren.

Wer noch keine Receiversettings installiert hat, muss zunächst einen passenden Transponder der jeweiligen Satellitenposition manuell eingeben.

Danach wird der Motor langsam in Richtung Westen oder Osten gefahren, bis ein Signal empfangen wird. Anschließend wird die Position über die Signalqualitätsanzeige des Receivers optimiert und gespeichert.

Auf diese Weise werden anschließend auch weitere Positionen wie 36° Ost, 42° Ost, 60° Ost, 15° West, 22° West und 30° West eingerichtet.

Mögliche Ergebnisse der Kontrolle

Sind alle Einstellungen korrekt vorgenommen worden, lassen sich die verschiedenen Satellitenpositionen zuverlässig empfangen.

Darstellung verschiedener Einstellmöglichkeiten einer Drehanlage
Übersicht typischer Empfangssituationen einer Drehanlage.

Je nach Signalverlauf können vier unterschiedliche Situationen auftreten.

Bild 1

Der Empfang ist schlecht. Eine Verbesserung wird erreicht, wenn die Antenne für den östlichen Satelliten leicht angehoben und für den westlichen Satelliten leicht abgesenkt wird.

Abhilfe schafft eine leichte Drehung der kompletten Anlage gegen den Uhrzeigersinn (nach Osten).

Anschließend müssen die ASTRA-Position sowie die östlichste und westlichste Satellitenposition erneut gespeichert werden.

Durch erneutes leichtes Anheben oder Absenken wird kontrolliert, ob sich die Signalqualität weiter verbessert.

Bild 2

Der Empfang verbessert sich, wenn die Antenne für den östlichsten Satelliten leicht abgesenkt und für den westlichsten Satelliten leicht angehoben wird.

In diesem Fall wird die komplette Anlage geringfügig im Uhrzeigersinn (nach Westen) gedreht.

Danach müssen wiederum die Referenzpositionen neu gespeichert werden.


Bild 3

Der Empfang ist schlecht. Eine Signalverbesserung wird erreicht, wenn die Antenne sowohl für den östlichsten als auch für den westlichsten Satelliten leicht nach oben bewegt wird.

In diesem Fall wird die Motorelevation vergrößert (nach oben), während die Elevation der Satellitenantenne entsprechend etwas verkleinert wird.

Beide Einstellungen werden so lange fein korrigiert, bis auf allen drei Referenzpositionen ein optimaler Empfang erreicht wird.

Bild 4

Der Empfang ist schlecht. Eine Verbesserung tritt ein, wenn die Antenne sowohl für den östlichsten als auch für den westlichsten Satelliten leicht nach unten bewegt wird.

In diesem Fall wird die Motorelevation leicht verkleinert (nach unten), während die Elevation der Satellitenantenne etwas erhöht wird.

Die Einstellungen werden so lange wiederholt, bis alle drei Referenzpositionen optimal empfangen werden.

Alle weiteren Satelliten speichern

Sind die östlichste, die westlichste sowie die zentrale ASTRA-Position korrekt eingerichtet, können anschließend alle Satelliten zwischen diesen Positionen bequem angefahren, abgespeichert und mit einem Programmsuchlauf eingerichtet werden.

Damit steht anschließend der komplette Drehbereich der Satellitenanlage zur Verfügung.

USALS (DiSEqC 1.3)

Die manuelle Einrichtung einer Drehanlage ist zwar sehr exakt, benötigt jedoch einiges an Zeit und Geduld.

Komfortabler arbeiten Receiver, welche bereits das USALS-Verfahren (DiSEqC 1.3) unterstützen.

Nach Eingabe der Koordinaten des eigenen Wohnortes berechnet der Receiver automatisch die erforderliche Motorposition und steuert den gewünschten Satelliten selbstständig an.

Dennoch bleibt eine sauber eingestellte Grundinstallation der Satellitenantenne Voraussetzung für ein korrekt arbeitendes USALS-System.

Praxistipp

Beim erstmaligen Einrichten empfiehlt es sich, die schwierigen Satellitenpositionen 26° Ost (Arabsat) sowie 7° West (Nilesat) zunächst nicht als Referenz zu verwenden.

Diese Satelliten lassen sich in Deutschland oftmals nur mit größeren Antennen zuverlässig empfangen.

In der Praxis hat sich außerdem gezeigt, dass die Zeit zwischen etwa 10:00 Uhr und 14:00 Uhr für die Einrichtung einer Drehanlage häufig besonders günstig ist.

Bekannte Fehlerquellen

Sollte die Drehanlage nicht alle Satelliten zuverlässig empfangen, liegen die Ursachen häufig an kleinen Montagefehlern.

Falsch angezogene Schrauben am Motor können dazu führen, dass sich die Mastschellen verformen und der Motor schief am Mast sitzt. Bäume, Gebäude oder Berge können den Empfangsweg blockieren. Ein höherer Mast schafft häufig Abhilfe. Verbogene Gewindestangen oder beschädigte Elevationshalterungen verändern die Ausrichtung. Ein schiefer Antennenmast verhindert, dass der Motor die Satellitenbahn korrekt nachfahren kann. Bei einigen Motoren besitzt der Rotor geringes Spiel, was die Genauigkeit beeinträchtigen kann. Zu große oder zu schwere Satellitenantennen können Motor und Getriebe dauerhaft beschädigen. Schlechtes Wetter erschwert die exakte Einrichtung. Ungeduld ist häufig die größte Fehlerquelle – eine Drehanlage benötigt Zeit und sorgfältige Justierung.

Empfang des C-Bandes

Wer zusätzlich das C-Band empfangen möchte, benötigt bereits deutlich größere Satellitenantennen.

Hier kommen Antennen mit einer Größe von etwa 180 cm und mehr zum Einsatz.

Die derzeit verfügbaren DiSEqC-1.2-Motoren können in der Regel Satellitenantennen bis maximal etwa 125 cm bewegen. Spezielle Motoren ermöglichen Größen bis etwa 150 cm.

Für größere Antennenanlagen sollten deshalb leistungsfähigere Systeme wie 36-Volt-H2H-Motoren oder Aktuatoren eingesetzt werden.

Ab etwa 4 Metern Antennendurchmesser endet im C-Band der typische DX-Gedanke. Hier spricht man meistens bereits nur noch vom klassischen Fernsehempfang.

Zusammenfassung der wichtigsten Punkte

Ein stabiler und absolut senkrechter Antennenmast ist die Grundvoraussetzung für eine funktionierende Drehanlage. Der DiSEqC-Motor muss exakt eingestellt und ausgerichtet werden. Eine sorgfältige Grundeinstellung erleichtert das spätere Speichern weiterer Satellitenpositionen. Hochwertige Koaxialkabel und wettergeschützte Anschlüsse sorgen für einen langfristig störungsfreien Betrieb. Die Feinjustierung benötigt Zeit und sollte mit Ruhe durchgeführt werden.

Notizzettel für die Installation

Damit Sie nicht alle wichtigen Einstellungen ausdrucken und aufschreiben müssen, wurde ein kleiner Notizzettel mit den wichtigsten Aufbaudetails zusammengestellt:

>> NOTIZZETTEL <<

Abschluss

Eine DiSEqC-1.2-Drehanlage gehört sicherlich zu den interessantesten Möglichkeiten des Satellitenempfangs.

Mit einer sorgfältigen Planung, einer stabilen Montage und einer genauen Einstellung lassen sich zahlreiche Satellitenpositionen empfangen und komfortabel vom Wohnzimmer aus steuern.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim "neuen" Fernsehgenuss und verlieren Sie nicht den Mut, wenn es am Anfang nicht sofort funktioniert.

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12.08.2026 SATzentrale ©
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