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SATzentrale - BBC -
BBC - Digital

Chronik:
1922
Die British Broadcasting Company (BBC) – eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung – erhält von der britischen Regierung die Genehmigung zur Gründung eines Rundfunksenders. Die Finanzierung erfolgt über eine jährliche Rundfunkgebühr von zehn Schilling, die jeder Besitzer eines Radios entrichten muss.
14. November 1922
Die BBC geht erstmals auf Sendung. Der erste reguläre Rundfunkdienst startet aus London und markiert den Beginn des britischen Rundfunks.
1923
Die BBC baut ihr Radioprogramm weiter aus. Immer mehr Haushalte verfügen über ein Radio, wodurch der Rundfunk zu einem wichtigen Massenmedium wird.
1. Juni 1927
Die BBC wird durch ein königliches Gründungsstatut (Royal Charter) in eine öffentlich-rechtliche Körperschaft umgewandelt. Unter der Leitung des ersten Generaldirektors John Reith entsteht eine weitgehend unabhängige Rundfunkanstalt mit einem eigenen Aufsichtsgremium (Board of Governors).
1932
Die BBC startet den Empire Service, den Vorläufer des späteren BBC World Service. Ziel ist es, britische Nachrichten und Kultur weltweit zu verbreiten.
1936
Die BBC beginnt mit dem weltweit ersten regelmäßigen Fernsehprogramm. Der Sendebetrieb startet aus dem Alexandra Palace in London.
1938
Der deutschsprachige Dienst der BBC wird als Reaktion auf die Propaganda des NS-Regimes gegründet. Über die BBC erreichen deutsche Hörer Informationen aus dem Ausland, darunter Beiträge von emigrierten Persönlichkeiten wie Thomas Mann.
1939–1945
Während des Zweiten Weltkriegs wird die BBC zu einer der wichtigsten Informationsquellen der Welt. Millionen Menschen in Europa hören die Nachrichten der BBC trotz Verbots durch die nationalsozialistischen Behörden.
22. Juni 1940
Charles de Gaulle nutzt die BBC für seinen berühmten Aufruf an die Franzosen zum Widerstand gegen die deutsche Besatzung.
18. Februar 1945
Thomas Mann spricht über die BBC zum deutschen Volk und kündigt das Ende des Krieges und der nationalsozialistischen Herrschaft an.
4. Mai 1945
Noch vor der endgültigen Kapitulation Deutschlands hören Menschen in Norddeutschland über die BBC die Ansage „This is Radio Hamburg, a station of the Allied Military Government“. Der Sender wird anschließend unter britischer Kontrolle weitergeführt.
9. Mai 1945
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs können deutsche Hörer die BBC wieder ohne Angst vor Verfolgung empfangen.
1946
Die BBC nimmt nach dem Krieg ihren regulären Fernsehbetrieb wieder auf.
1953
Die BBC überträgt die Krönung von Königin Elisabeth II. live im Fernsehen. Die Übertragung sorgt für einen starken Anstieg der Fernsehgeräte in britischen Haushalten.
1955
Mit dem Start von ITV erhält die BBC erstmals Konkurrenz durch einen privaten Fernsehsender.
1964
Die BBC startet BBC Two als zweiten Fernsehsender. Das erste Programm wird künftig als BBC One bezeichnet.
1967
BBC Two strahlt als erster Fernsehsender Europas reguläre Farbfernsehsendungen aus.
1970
Der Nachrichtensender BBC Radio 4 etabliert sich als bedeutende Informationsquelle Großbritanniens.
1981
Die BBC startet den internationalen Fernsehdienst BBC World Television.
1984
Die BBC beginnt mit der Ausstrahlung regionaler und digitaler Zusatzangebote.
1991
Der BBC World Service wird weiter ausgebaut und gewinnt weltweit an Bedeutung als unabhängige Nachrichtenquelle.
1997
Die BBC startet ihre Internetangebote und beginnt mit dem Aufbau einer digitalen Präsenz.
2002
Die BBC startet BBC Four als Kultur- und Dokumentationskanal.
2004
Die BBC entwickelt ihre Onlineplattform BBC Online weiter und erweitert digitale Informationsangebote.
2007
Die BBC startet den BBC iPlayer. Zuschauer können erstmals BBC-Sendungen zeitversetzt über das Internet abrufen.
2008
Die BBC beginnt mit der schrittweisen Einführung hochauflösender HD-Angebote.
2011
Der BBC iPlayer wird auf weitere Endgeräte wie Smartphones, Tablets und Smart-TVs ausgeweitet.
2012
Die BBC überträgt die Olympischen Sommerspiele in London und erreicht weltweit ein Millionenpublikum.
2013
Die BBC startet den Nachrichtenkanal BBC News HD.
2016
Die BBC stellt weitere Angebote auf digitale Verbreitung um und baut den BBC iPlayer als zentrale Plattform aus.
2017
Die BBC feiert 90 Jahre als öffentlich-rechtliche Corporation seit der Umwandlung im Jahr 1927.
2020
Während der Corona-Pandemie gewinnt die BBC als Informationsquelle stark an Bedeutung und baut digitale Bildungs- und Informationsangebote aus.
2021
Die BBC startet BBC Sounds als zentrale Audio-Plattform für Radio, Podcasts und digitale Inhalte.
2022
Die BBC feiert ihr 100-jähriges Bestehen seit dem ersten Sendestart am 14. November 1922.
2023
Die BBC beginnt mit einer umfassenden Modernisierung ihrer Angebote und verstärkt die Verlagerung von linearem Fernsehen und Radio hin zu digitalen Plattformen.
2024
Die BBC baut BBC iPlayer und BBC Sounds weiter aus. Streaming und digitale Nutzung werden zunehmend zum Schwerpunkt der BBC-Strategie.
2025
Die BBC setzt ihre digitale Transformation fort und konzentriert sich auf Streaming, Onlineangebote und internationale Nachrichtenangebote über den BBC World Service.
2026
Die BBC plant weitere Veränderungen ihrer Senderstruktur und eine stärkere Bündelung von Inhalten auf digitalen Plattformen. Klassische lineare Angebote sollen langfristig reduziert und stärker mit Streamingangeboten verbunden werden.
Heute
Die BBC ist weiterhin die wichtigste öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt Großbritanniens und gilt weltweit als Symbol für unabhängigen Journalismus, hochwertige Dokumentationen, Nachrichten und Kulturprogramme.
Inhalt:
- 8 BBC TV Kanäle + BBC ONE und BBC TWO regional
- BBC Radio Sender
- EPG - Programmzeitschrift (Electronic Programme Guide)
- BBC Interactive TV

Multimedia-Dienste:
- BBC Interative TV ( Informationen zum Fernsehprogramm und zu den
Geschehnissen in aller Welt in Bild und Ton. Design ähnelt dem des Internets
Empfang:
- via Satellit Astra 28,2° Ost. Benötigt einen Digitalreceiver.
Besonderheiten:
- Seit dem 06.02.2014 sind auf Astra 1N/2F,
keine TV-Programme mehr auf Sendung. Alle BBC-Transponder wechselten auf
den Satelliten Astra 2E, 2F und 2G und sind somit in fast ganz Ostdeutschland,
teilweise nicht unter ca. 200 cm zu empfangen.
Astra 2E - Footprint:

In Deutschland / Schweiz /Österreich wurden folgende Empfangswerte erzielt:
60-80 cm
Köln, Düsseldorf, Saarbrücken, Stuttgart, Lichtenstein
80-100 cm
Hamburg, Magdeburg, Kassel
100-150
cm
Halle, Bayreuth, München, Regensburg
150-180
cm
Rostock, Leipzig,
180
cm - 270 cm
Dresden, Chemnitz, Berlin, Potsdam
Sie
finden die BBC im Internet unter [ www.bbc.co.uk ]