| Objekt | Höhe | Azimut |
|---|---|---|
| ☀ Sonne | ↑ 05:26 | ↓ 20:58 |
| ☿ Merkur | 58,0°🟢 | 193,0° |
| ♀ Venus | 23,0°🟢 | 115,6° |
| ♂ Mars | 51,0°🟢 | 237,9° |
| ♃ Jupiter | 56,5°🟢 | 158,6° |
| ♄ Saturn | -4,3°⚫ | 281,8° |
| ♅ Uranus | 38,7°🟢 | 254,8° |
| ♆ Neptun | -12,9°⚫ | 288,0° |
| Band | Day | Night |
|---|---|---|
| 80m – 40m | Fair | Good |
| 30m – 20m | Good | Good |
| 17m – 15m | Good | Good |
| 12m – 10m | Fair | Poor |
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Als Friedhofsorbit, auch Friedhofsbahn genannt, bezeichnet man eine spezielle Erdumlaufbahn für nicht mehr verwendbare Satelliten und andere ausgediente Raumfahrzeuge.
Diese Endlagerung ist notwendig, weil die für Satelliten wichtigen Umlaufbahnen begrenzt sind. Außerdem können alte Objekte durch ihre Bewegung im All zu einer Gefahr für aktive Satelliten, Raumfahrzeuge und sogar für die Erde werden.
Die Lebensdauer eines Satelliten ist meist begrenzt, weil neben technischen Defekten besonders der Treibstoff an Bord eine entscheidende Rolle spielt. Dieser wird benötigt, um die Position und Ausrichtung des Satelliten im Orbit zu kontrollieren.
Wenn ein Satellit seinen Friedhofsorbit erreicht hat, werden vorhandene Treibstoffreste entfernt und die Batterien entladen. Dadurch soll verhindert werden, dass gespeicherte Energie später zu einer unkontrollierten Explosion führt.
Zum Weltraumschrott gehören unter anderem alte Satelliten, abgetrennte Raketenstufen, verlorene Werkzeuge von Astronauten sowie Trümmerteile zerstörter Raumfahrzeuge.
Auch kleinere Rückstände wie Aluminiumreste von Raketen oder ausgetretene Kühlflüssigkeiten früherer Satelliten zählen dazu.
Foto: Getty Images / iStock / Slavemotion
Die Geschichte des Weltraumschrotts begann im Jahr 1957. Mit dem Start von Sputnik 1 brachte die ehemalige Sowjetunion den ersten künstlichen Satelliten ins All.
Nach dem Ende der Mission verblieb die Trägerrakete im Erdorbit und wurde damit zum ersten bekannten Stück Weltraummüll.
Seit Beginn der Raumfahrt steigt die Anzahl solcher Objekte immer weiter an. Viele alte Satelliten werden in höhere Umlaufbahnen verschoben und bleiben dort als Weltraumschrott zurück.
Die Menge der gefährlichen Teile im Orbit nimmt ständig zu. Bereits im Jahr 2005 wurden tausende größere Trümmerteile erfasst. Zusätzlich existieren viele kleinere Objekte, die aufgrund ihrer Größe nur schwer überwacht werden können.
Auch kleine Teile stellen eine große Gefahr dar, denn sie bewegen sich mit extrem hoher Geschwindigkeit durch den Weltraum. Geschwindigkeiten von bis zu 50.000 Kilometern pro Stunde sind möglich.
Selbst winzige Bruchstücke können dadurch Satelliten oder Raumfahrzeuge schwer beschädigen. Je größer ein Teil ist, desto höher ist das Risiko für eine zerstörerische Kollision.
Damit die Situation nicht weiter außer Kontrolle gerät, müssen Maßnahmen gegen die Entstehung von neuem Weltraumschrott getroffen werden.
Schutzsysteme und moderne Technik können zwar helfen, lösen das Problem aber nicht vollständig. Ohne internationale Zusammenarbeit könnte der Weltraum langfristig immer schwerer nutzbar werden.
Jährlich werden zahlreiche Raketen gestartet, wodurch der Weltraum für Kommunikation, Forschung und Navigation immer wichtiger wird.
Betreiber von Raumfahrzeugen müssen deshalb darauf achten, Explosionen und unnötige Zerstörungen zu vermeiden. Besonders wichtig ist es, restlichen Treibstoff zu entfernen oder kontrolliert zu verbrauchen.
Auch verbesserte Batteriesysteme könnten dazu beitragen, Explosionen im Orbit zu verhindern.
Um die Sicherheit im Weltraum langfristig zu erhöhen, ist ein weltweit abgestimmtes Regelwerk notwendig. Nur durch gemeinsame Maßnahmen kann die steigende Zahl von Trümmerteilen reduziert werden.
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