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Satzentrale Dashboard
SATzentrale
25 Jahre Satelliten-, DX- & Medienportal

🛰ISS Daten

421 km
🌍 Pazifischer Ozean
🚀 27.595 km/h
🕒 00:38 UTC

🚀Raketenstart

T-1d 23h
Go for Launch
Falcon 9 Block 5 | USSF-366
📍 Vandenberg SFB, CA, USA
🗓 15.08.2026 23:52

🌌 Himmelskörper

Objekt Höhe Azimut
☀ Sonne ↑ 05:47 ↓ 20:34
☿ Merkur -19,1°⚫ 357,5°
♀ Venus -21,8°⚫ 293,0°
♂ Mars -8,3°⚫ 32,6°
♃ Jupiter -19,9°⚫ 354,9°
♄ Saturn 16,9°🟢 106,3°
♅ Uranus 1,6°🟢 57,0°
♆ Neptun 20,4°🟢 116,7°

📻Funkwetter

Band Day Night
80m – 40m Fair Good
30m – 20m Good Good
17m – 15m Fair Fair
12m – 10m Poor Poor

📡 SAT News

26°E Asharq News Channel HD 🔴 OFF
26°E Asharq Documentary 🔴 OFF
26°E Asharq Discovery 🔴 OFF
26°E Al Thaqafiah HD 🔴 OFF
26°E Thmanayh.1 🔴 OFF
26°E Thmanayh.2 🔴 OFF
26°E Thmanayh.3 🔴 OFF
7°W Aden 🟢 ON
68.5°E The Vine TV 🟢 ON

Satellitenscan

Hier erfahren Sie die täglichen Auf- und Abschaltungen auf allen Satelliten, welche in Europa empfangbar sind. In der Wochenübersicht werden alle Ereignisse zusammengefasst.


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Frequenzlisten

Eine weltweite Übersicht aller empfangbaren Telekommunikationssatelliten. Transponder, Frequenzen, Symbolrate, FEC inklusive den Pids in einer einmaligen Aufmachung.


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Mediennachrichten

Tägliche Neuigkeiten rund um die TV- und Radiowelt, Einschaltquoten, Satellitenbetreiber und von neuen Geräten.


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SATzentrale - DVB-S -

DVB-S

DVB-S Logo

DVB-S (Digital Video Broadcasting – Satellite) ist der weltweit etablierte Standard für die digitale Übertragung von Fernseh- und Hörfunkprogrammen über Satellit. Er wurde in den 1990er Jahren vom DVB-Projekt entwickelt und revolutionierte den Satellitenempfang grundlegend. Im Vergleich zur analogen Übertragung ermöglicht DVB-S eine wesentlich bessere Bild- und Tonqualität, eine deutlich größere Programmvielfalt sowie zahlreiche Zusatzdienste wie elektronische Programmführer (EPG), Mehrkanalton, Untertitel und digitale Radiosender.

Die ersten regulären DVB-S-Ausstrahlungen begannen Mitte der 1990er Jahre. In Deutschland wurde digitales Satellitenfernsehen vor allem durch die Einführung der Pay-TV-Plattform DF1 der Kirch-Gruppe bekannt, die am 28. Juli 1996 ihren Sendebetrieb aufnahm. Bereits kurze Zeit später folgten die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF mit ihren digitalen Programmen. Seitdem entwickelte sich DVB-S zum wichtigsten Übertragungsweg für Satellitenfernsehen in Europa.

Von Analog zu Digital

Über viele Jahre wurden Fernsehprogramme analog über Satellit ausgestrahlt. Jeder Fernsehsender belegte dabei einen kompletten Satellitentransponder. Dadurch war die Anzahl der Programme begrenzt und die Bildqualität hing stark von der Empfangsstärke ab.

Mit DVB-S änderte sich dies grundlegend. Durch moderne Datenkompression können mehrere Fernseh- und Radiosender gleichzeitig auf einem einzigen Transponder übertragen werden. Je nach Bildqualität und verwendetem Videocodec finden heute zwischen acht und fünfzehn HDTV-Programme oder sogar noch mehr SD-Programme auf einem einzigen Transponder Platz.

Ein weiterer Vorteil der digitalen Übertragung besteht darin, dass Bild und Ton entweder in voller Qualität empfangen werden oder – bei zu schwachem Signal – vollständig ausfallen. Die für analoge Übertragungen typischen Bildstörungen wie Schnee oder Geisterbilder treten bei DVB-S nicht mehr auf.

Wie funktioniert DVB-S?

Fernsehprogramme werden von den Sendeanstalten zunächst digital aufbereitet und anschließend zu einer Satelliten-Bodenstation (Uplink) übertragen. Von dort gelangen sie zu einem geostationären Satelliten, der sich in rund 36.000 Kilometern Höhe über dem Äquator befindet. Der Satellit sendet die Signale anschließend zurück zur Erde, wo sie mit einer Satellitenschüssel empfangen werden.

Zum Empfang werden benötigt:

  • eine Satellitenantenne (Sat-Schüssel)
  • ein Universal-LNB (Low Noise Block Converter)
  • Koaxialkabel
  • ein DVB-S- oder DVB-S2-Receiver beziehungsweise ein Fernseher mit integriertem Satellitentuner
Heute besitzen nahezu alle neuen Fernsehgeräte bereits einen integrierten DVB-S2-Tuner, sodass kein zusätzlicher Receiver mehr erforderlich ist.

Empfang über Astra und Hotbird

Im deutschsprachigen Raum erfolgt der überwiegende Teil des Satellitenempfangs über Astra 19,2° Ost. Dort senden nahezu alle großen deutschen Fernseh- und Radiosender sowie zahlreiche internationale Programme.

Weitere bedeutende Satellitenpositionen sind unter anderem:

  • Astra 19,2° Ost – Deutschland, Österreich, Schweiz
  • Hotbird 13° Ost – internationale Programme
  • Astra 23,5° Ost – Niederlande und Mitteleuropa
  • Astra 28,2° Ost – Großbritannien und Irland
  • Eutelsat 9° Ost – europäische TV-Angebote
Mit einer Multifeed-Anlage oder einer motorisierten Satellitenantenne können mehrere Satelliten gleichzeitig empfangen werden.

DVB-S in Deutschland

Die Einführung des digitalen Satellitenfernsehens begann in Deutschland Mitte der 1990er Jahre. Zu den wichtigsten Meilensteinen gehören:

Jahr Ereignis
1995 Vorstellung des digitalen Fernsehens auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin.
28. Juli 1996 Start der digitalen Pay-TV-Plattform DF1.
1997–1999 ARD und ZDF beginnen mit der digitalen Satellitenverbreitung.
1999 Fusion von DF1 und Premiere zu Premiere World.
2003–2008 Immer mehr Privatsender stellen zusätzlich auf digitale Verbreitung um.
30. April 2012 Abschaltung des analogen Satellitenfernsehens über Astra 19,2° Ost.
heute Nahezu alle Satellitenprogramme werden digital über DVB-S oder DVB-S2 ausgestrahlt.

DVB-S2 – Die zweite Generation

Im Jahr 2005 wurde mit DVB-S2 der Nachfolger von DVB-S eingeführt. DVB-S2 nutzt modernere Modulationsverfahren und leistungsfähigere Fehlerkorrekturen. Dadurch können deutlich höhere Datenraten erreicht werden.

Heute werden praktisch alle HDTV- und UHD-Programme über DVB-S2 übertragen. Auch moderne Videokompressionsverfahren wie MPEG-4 AVC und HEVC (H.265) kommen überwiegend zusammen mit DVB-S2 zum Einsatz.

FTA, Pay-TV und Pay-per-View

Im digitalen Satellitenfernsehen unterscheidet man verschiedene Programmarten:

  • FTA (Free-to-Air): Frei empfangbare Programme ohne zusätzliche Freischaltung, beispielsweise Das Erste, ZDF, RTL, SAT.1 oder ProSieben.
  • Pay-TV: Verschlüsselte Programme, die nur mit einem gültigen Abonnement empfangen werden können. Bekannte Anbieter sind heute unter anderem Sky Deutschland oder verschiedene internationale Pay-TV-Plattformen.
  • Pay-per-View: Einzelne Filme oder Sportveranstaltungen können gegen eine einmalige Gebühr freigeschaltet werden.

Elektronischer Programmführer (EPG)

Nahezu jeder DVB-S-Receiver verfügt über einen elektronischen Programmführer (EPG). Dieser zeigt das aktuelle Fernsehprogramm, Inhaltsbeschreibungen, Sendezeiten und häufig auch Vorschauen für mehrere Tage an. Moderne Receiver bieten zusätzlich Aufnahmefunktionen, Favoritenlisten, Timeshift und Netzwerkfunktionen.

Welche Satellitenanlage wird benötigt?

In vielen Fällen kann eine vorhandene Satellitenschüssel weiterhin verwendet werden. Wichtig ist jedoch, dass ein modernes Universal-LNB installiert ist. Dieses deckt den gesamten Frequenzbereich des heutigen Satellitenempfangs ab.

Für den Empfang werden empfohlen:

  • Satellitenschüssel ab etwa 60 cm Durchmesser (je nach Region)
  • Universal-LNB
  • hochwertiges, gut abgeschirmtes Koaxialkabel
  • DVB-S2-Receiver oder Fernseher mit integriertem DVB-S2-Tuner
Besitzer älterer Analogreceiver mussten spätestens mit der Abschaltung des analogen Satellitenfernsehens am 30. April 2012 auf digitale Empfangstechnik umsteigen.

Vorteile von DVB-S

  • große Programmvielfalt mit mehreren hundert Fernseh- und Radiosendern
  • HD- und UHD-Empfang möglich
  • sehr gute Bild- und Tonqualität
  • kein Kabelanschluss erforderlich
  • bundesweiter Empfang unabhängig vom Wohnort
  • umfangreiche Zusatzdienste wie EPG, Untertitel und Mehrkanalton

DVB-S heute

Auch fast 30 Jahre nach seiner Einführung gehört DVB-S beziehungsweise DVB-S2 zu den wichtigsten Übertragungswegen für Fernsehen in Europa. Millionen Haushalte empfangen ihre Programme über Satellit. Dank moderner Kompressionsverfahren, UHD-Auflösung, HDR und leistungsfähiger Satelliten bleibt der Satellitenempfang auch in Zeiten von Streaming und IPTV ein bedeutender Bestandteil der Fernsehversorgung.

Technische Daten im Überblick

Merkmal DVB-S
Einführung 1995 (erste Regelbetriebe ab 1996)
Übertragungsweg Satellit
Modulation QPSK
Nachfolger DVB-S2
Videocodecs MPEG-2, MPEG-4 AVC, HEVC (mit DVB-S2)
Empfang Satellitenschüssel, Universal-LNB, DVB-S/DVB-S2-Receiver
Status Weltweit im Einsatz

 

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14.08.2026 SATzentrale ©
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