| Objekt | Höhe | Azimut |
|---|---|---|
| ☀ Sonne | ↑ 05:49 | ↓ 20:32 |
| ☿ Merkur | -2,7°⚫ | 306,3° |
| ♀ Venus | 11,0°🟢 | 248,7° |
| ♂ Mars | -12,7°⚫ | 341,9° |
| ♃ Jupiter | -2,8°⚫ | 305,0° |
| ♄ Saturn | -15,6°⚫ | 62,9° |
| ♅ Uranus | -16,8°⚫ | 9,5° |
| ♆ Neptun | -12,2°⚫ | 73,1° |
| Band | Day | Night |
|---|---|---|
| 80m – 40m | Fair | Good |
| 30m – 20m | Good | Good |
| 17m – 15m | Fair | Fair |
| 12m – 10m | Poor | Poor |
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DVB-H2 (Digital Video Broadcasting – Handheld 2) war als Weiterentwicklung des Übertragungsstandards DVB-H für mobiles Fernsehen vorgesehen. Ziel war es, Fernseh- und Radioprogramme in deutlich besserer Qualität und mit höherer Übertragungseffizienz auf mobile Endgeräte wie Smartphones, Tablets, PDAs und tragbare Fernseher zu übertragen.
Der Standard sollte die Erfahrungen aus DVB-H aufgreifen und moderne Übertragungsverfahren nutzen, um sowohl die Bildqualität als auch die Akkulaufzeit mobiler Geräte zu verbessern. Gleichzeitig war vorgesehen, mehr Programme innerhalb derselben verfügbaren Bandbreite übertragen zu können.
DVB-H2 sollte – ähnlich wie DVB-T und später DVB-T2 – im UHF-Frequenzbereich arbeiten. Durch die Abschaltung des analogen Antennenfernsehens standen ab den 2010er Jahren zusätzliche Frequenzen für digitale Rundfunkdienste zur Verfügung.
Parallel dazu entwickelte sich jedoch auch der Nachfolgestandard DVB-T2, der sich für den stationären Fernsehempfang deutlich schneller etablierte.
Obwohl DVB-H2 vielversprechende technische Verbesserungen bot, wurde der Standard letztlich nicht mehr in den Markt eingeführt.
Der Grund lag vor allem in der rasanten Entwicklung des mobilen Internets. Mit dem Ausbau von UMTS, später LTE (4G) und schließlich 5G konnten Fernsehprogramme zunehmend direkt über das Internet gestreamt werden. Dadurch verlor ein eigener Rundfunkstandard für Mobilgeräte erheblich an Bedeutung.
Auch die Hersteller von Smartphones konzentrierten sich zunehmend auf Streaming-Dienste und Apps, sodass Geräte mit integriertem DVB-H-Empfänger kaum noch angeboten wurden.
Nach dem Ende von DVB-H2 konzentrierte sich das DVB-Projekt auf neue Technologien für den mobilen Rundfunk. Dazu gehörte unter anderem DVB-NGH (Next Generation Handheld), das moderne Verfahren aus DVB-T2 übernahm und speziell für mobile Anwendungen optimiert wurde.
Heute gilt 5G Broadcast als aussichtsreichster Nachfolger. Dabei werden Fernsehinhalte nicht mehr über klassische Mobilfunkverbindungen, sondern als Rundfunksignal über 5G-Netze ausgestrahlt. Dadurch können sehr viele Zuschauer gleichzeitig versorgt werden, ohne dass das Mobilfunknetz überlastet wird.
DVB-H2 gehört zu den nie kommerziell eingeführten DVB-Standards. Dennoch lieferte das Projekt wichtige Erkenntnisse für spätere Entwicklungen im Bereich des mobilen Fernsehens und beeinflusste unter anderem DVB-NGH sowie heutige 5G-Broadcast-Systeme.
| Jahr | Entwicklung |
|---|---|
| 2004 | DVB-H wird als Standard verabschiedet. |
| 2006–2008 | Einführung erster DVB-H-Netze in Europa. |
| ab 2008 | Planungen für DVB-H2 beginnen. |
| ab 2010 | Smartphones und mobiles Internet verdrängen klassische Mobil-TV-Systeme. |
| ab 2012 | DVB-H2 wird nicht weiter verfolgt. |
| heute | Streaming und 5G Broadcast gelten als moderne Lösungen für mobiles Fernsehen. |
Mobilfernsehstandards weltweit:
Die Grafik zeigt die verschiedenen Übertragungsverfahren, die weltweit für mobiles Fernsehen entwickelt oder eingesetzt wurden. Neben DVB-H gehörten unter anderem MediaFLO, ISDB-T, T-DMB, CMMB und OneSeg zu den bedeutendsten Standards ihrer Zeit. Heute werden viele dieser Systeme zunehmend durch internetbasierte Streaming-Angebote oder neue Broadcast-Technologien wie 5G Broadcast ersetzt.
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