| Objekt | Höhe | Azimut |
|---|---|---|
| ☀ Sonne | ↑ 06:31 | ↓ 19:34 |
| ☿ Merkur | 39,7°🟢 | 182,7° |
| ♀ Venus | 19,8°🟢 | 155,2° |
| ♂ Mars | 29,3°🟢 | 270,6° |
| ♃ Jupiter | 41,1°🟢 | 241,6° |
| ♄ Saturn | -34,9°⚫ | 346,5° |
| ♅ Uranus | 0,7°🟢 | 304,7° |
| ♆ Neptun | -38,4°⚫ | 357,9° |
| Band | Day | Night |
|---|---|---|
| 80m – 40m | Fair | Good |
| 30m – 20m | Good | Good |
| 17m – 15m | Fair | Fair |
| 12m – 10m | Poor | Poor |
Ultra High Definition (UHD), häufig auch als 4K UHD bezeichnet, ist der Nachfolger der bekannten Full-HD-Auflösung.
Während Full HD mit einer Auflösung von 1920 × 1080 Pixeln arbeitet, bietet UHD eine Auflösung von 3840 × 2160 Pixeln.
Damit besitzt ein UHD-Bild etwa 8,3 Millionen Bildpunkte und damit viermal so viele Pixel wie Full HD. Besonders bei großen Fernsehern und kurzen Betrachtungsabständen entsteht dadurch ein deutlich schärferes und detailreicheres Bild.
Neben der Bildauflösung spielt heute nicht mehr nur die Anzahl der Pixel eine Rolle. Moderne Fernseher kombinieren UHD mit HDR, verbessertem Kontrast und höherer Farbtiefe, wodurch ein wesentlich realistischerer Bildeindruck entsteht.
Mit der Einführung von UHDTV wurde nicht nur die Bildqualität verbessert, sondern auch die Audiotechnik weiterentwickelt. Ein Bestandteil der UHDTV-Spezifikationen ist die Unterstützung moderner Mehrkanal-Tonsysteme.
Ein besonders umfangreiches Konzept ist der sogenannte 22.2-Kanal-Ton, der speziell für große Kinoumgebungen und zukünftige Fernsehsysteme entwickelt wurde.
Das System wurde von der japanischen Rundfunkanstalt NHK im Rahmen der Entwicklung von Super Hi-Vision (8K) vorgestellt und ermöglicht eine sehr realistische räumliche Klangwiedergabe.
Im normalen Wohnzimmerbereich haben sich jedoch andere Mehrkanalformate durchgesetzt. Heute werden hauptsächlich Systeme wie Dolby Atmos oder vergleichbare objektbasierte Audioformate eingesetzt, die mit deutlich weniger Lautsprechern eine realistische 3D-Klangumgebung erzeugen können.
Unter 3D-TV versteht man Verfahren, mit denen ein räumlicher Bildeindruck erzeugt wird. Dazu werden zwei unterschiedliche Bilder erzeugt, die jeweils für das linke und rechte Auge bestimmt sind.
Das menschliche Gehirn kombiniert diese beiden Bilder und erzeugt daraus den Eindruck von räumlicher Tiefe.
Bei den damals verbreiteten 3D-Fernsehern kamen hauptsächlich zwei Verfahren zum Einsatz:
Während sich die höhere Auflösung von HD zu UHD dauerhaft durchgesetzt hat, konnte 3D-TV im Wohnzimmer keine vergleichbare Verbreitung erreichen. Die Entwicklung moderner Fernseher konzentrierte sich deshalb stärker auf Auflösung, HDR, Bildwiederholraten und bessere Farbdarstellung.
8K UHD bezeichnet eine Bildauflösung von 7680 × 4320 Pixeln. Damit besitzt ein 8K-Bild rund 33 Millionen Bildpunkte und bietet die vierfache Auflösung von 4K UHD sowie die sechzehnfache Auflösung von Full HD.
Durch die enorme Anzahl an Bildpunkten können selbst auf sehr großen Bildschirmen feinste Details dargestellt werden. Besonders bei großen Bilddiagonalen und geringem Betrachtungsabstand bietet 8K Vorteile gegenüber niedrigeren Auflösungen.
Die 8K-Technologie wurde ursprünglich vor allem für professionelle Anwendungen, große Displays und Forschungsprojekte entwickelt. Besonders die japanische Rundfunkanstalt NHK arbeitete intensiv an der Entwicklung von Super Hi-Vision, einem System aus 8K-Bild und modernem Mehrkanalton.
Die hohe Bildqualität von 8K stellt sehr große Anforderungen an die Signalübertragung. Unkomprimierte 8K-Videos benötigen Datenraten im Bereich mehrerer Gigabit pro Sekunde.
Damit 8K über Satellit, Kabel oder Internet übertragen werden kann, sind leistungsfähige Kompressionsverfahren notwendig. Moderne Standards wie HEVC/H.265 und zukünftige Video-Codecs reduzieren die benötigte Datenmenge erheblich.
Obwohl die Technik verfügbar ist, hat sich 8K im normalen Fernsehalltag bisher nicht so stark verbreitet wie zuvor HD oder 4K UHD.
Die Gründe dafür sind unter anderem:
Viele aktuelle 8K-Fernseher nutzen deshalb eine intelligente Bildverbesserung (Upscaling). Dabei werden Inhalte mit niedrigerer Auflösung analysiert und durch künstliche Intelligenz beziehungsweise moderne Bildprozessoren auf die höhere Displayauflösung angepasst.
Die Entwicklung moderner Bildsysteme konzentriert sich heute nicht mehr nur auf die reine Auflösung. Entscheidend sind auch:
Während 8K die technische Grenze der Auflösung im Heimkino deutlich nach oben verschiebt, zeigt die Entwicklung der letzten Jahre, dass ein perfektes Fernseherlebnis aus dem Zusammenspiel vieler Faktoren entsteht: Bildqualität, Ton, Übertragungstechnik und hochwertige Inhalte.
Von der klassischen SD-Fernsehnorm über HDTV und Full HD bis hin zu 4K UHD hat sich die Bildqualität innerhalb weniger Jahrzehnte enorm verbessert.
4K UHD ist heute der etablierte Standard und bietet für die meisten Zuschauer eine hervorragende Bildqualität. 8K UHD zeigt dagegen, welche Möglichkeiten moderne Display- und Produktionstechnik bereits bietet, benötigt jedoch noch entsprechende Inhalte und Übertragungswege.
Die Zukunft des Fernsehens wird daher nicht allein durch mehr Pixel bestimmt, sondern durch die Kombination aus hoher Auflösung, HDR, intelligenten Bildprozessoren und immersiven Tonformaten.
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