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15.12.2018 - 15:00:11 Uhr

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SATzentrale - Installation DiSEqC Drehanlage -

Installation einer DiSEqC 1.2 Drehanlage

 

 

Vorwort:

Wer hat nicht schon einmal davon geträumt alle Satelliten mit nur einer Satellitenanlage zu empfangen. Trotz der vielen Möglichkeiten des Multifeedempfanges ist die Drehanlage immer noch das wahre Meisterstück eines jeden Sat-DXérs. Was noch vor ein paar Jahren sehr viel Geld kostete, ist dank der ständigen Weiterentwicklungen auf diesem Gebiet heute schon für jeden mit geringem Aufwand realisierbar. Fast jeder Digitalreceiver verfügt heute über das DiSEqC 1.2 Signal. Mittels solch eines Schaltbefehles, können wir von unserer Couch aus die große TV- und Radiowelt am heimischen Fernseher genießen. Mittlerweile gibt es unzählige Tipps, Anleitungen und Ratschläge in Fachzeitschriften und diversen Foren zum Aufbau einer Drehanlage. Warum nun gerade hier auch noch? Ich habe mittlerweile selber sehr viele unterschiedliche Drehanlagen aufgebaut und immer wieder festgestellt, dass die beiliegenden Bedienungsanleitungen kaum verständlich oder trotz genauer Ausführung nie das Ergebnis zufriedenstellend war. Hier nun mein persönlicher Tipp zum Aufbau  einer DiSEqC 1.2 Drehanlage. Ich gehe dabei von einer Mastmontage aus, welche auch korrekt mittels einer Wasserwaage installiert sein sollte. Der Drehbereich soll zwischen 75°Ost und 43°West liegen.


Zunächst sollten wir uns Gedanken über die Größe unserer Satantenne machen. Viele Satelliten strahlen Ihre Sender auf unterschiedlichen Ausleuchtzonen ab. Während im Kernbereich der Ausleuchtzone das Signal am stärksten ist und entsprechend kleine Antennen für einen optimalen Empfang ausreichen, werden in den Randgebieten der Ausleuchtzonen zum Teil erheblich größere Satelliten-Schüsseln benötigt. Eine Drehanlage lohnt sich daher immer ab einer Antennengröße von 1,00 Meter. Achten Sie aber stets darauf, welche maximale Antennengröße Ihr DiSEqC 1.2 Motor drehen kann. Ein ganz wichtiger Punkt bei der Installation ist der Stützmast, auf dem die ganze Anlage installiert werden soll. Nehmen Sie niemals Rohre mit einen kleinen Durchmesser. Auch sollte der Masten fest im Boden oder an der gewünschten Stelle verankert sein. Eine Drehanlage benötigt viel Platz. Hindernisse wie z.b. die Hauswand sind da fehl am Platz. 



Ist dies alles beachtet wurden, benötigen wir nun einige mathematische Daten und Informationen unseres Wohnortes. 

 

Ein Beispiel für Sörnewitz bei Sachsen: 

1. Breitengrad (Latitudine / Latitude) = 51.133° Nord 

2. Längengrad (Longitude) = 13,517° Ost 

 

Diese Werte erhalten Sie auch für Ihren Wohnort auf dieser Internetseite [ Direktlink.] Eine umfangreiche Azimut/Elevationstabelle finden Sie auch hier [ Tabelle ]. Jetzt heißt es frisch an das Werk. Vor der eigentlichen Motorinstallation befestigen wir die Satantenne ohne den Motor an unseren Stützmasten und richten diese auf 19,2° Ost (Astra) aus. Sie können natürlich auch einen anderen Satelliten z.B. Hotbird 13° Ost nehmen. Hier sollte die Antenne so eingerichtet werden, das der Empfang optimal ist. Nun ist der Spiegel ideal eingestellt. Wir drehen die Schrauben an der Elevationshalterung der Antenne fest und lösen die Mastschellen.

Als nächstes befestigen wir den Motor am Antennenmast. Die Position am Motor muss auf 0° eingestellt werden. Diese Gradeinstellung ist auf dem Motoroberseite um den Motorzapfen herum eingestanzt. Bei der Auslieferung ist meist ein anderer Wert eingestellt. Befestigen Sie den Motor an den Antennenmasten so, da auch dieser er in etwa auf 0° Ost (Blickrichtung Süden) zeigt. Auf den Motor wird nun die Antenne aufgesetzt. Montieren Sie die Mastschelle der Antenne so weit wie möglich am oberen Ende des Befestigungszapfens am Motor. Damit wird beim Ansteuern der äußeren Positionen eine Kollision von Motorgehäuse und Antennenhalterung vermieden. Zur Orientierung für die exakte Ost/ West-Ausrichtung dient die Nase am Motorzapfen. Richten Sie die Rotorhalterung an der Antennenachse aus. Wir ziehen die Muttern gleichmäßig fest, so dass die Antenne nicht zur Seite ausbricht, sondern Feedarm und Motor eine Gerade ergeben.
 



Jetzt verbinden wir das LNB mit dem "LNB-Ausgang" des Motors und den "Receiver-Ausgang" des Motors mit dem Sat-Receiver. Nutzen Sie dazu ein hochwertiges Koaxkabel. Beachten Sie dabei, dass das Kabel zwischen LNB und Motor noch genügend Spielraum hat. Damit kein schlechtes Wetter unseren Empfang stört, sollten wir über allen F-Steckern eine Gummitülle oder ein so genanntes "Waterlock" schieben. Nun kann der Regen unseren F-Steckern nichts mehr anhaben. Bei hochwertigen Motoren legen die Hersteller einige Gummitüllen bei. Wenn der Receiver an das Stromnetz angeschlossen ist, sollte das System betriebsbereit und ein Steuern der Antenne möglich sein.




 

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