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SATzentrale - DVB-C2 -

DVB-C2

 

(Abkürzung für engl. "Digital Video Broadcasting - Cable") steht für die digitale Videoübertragung via Kabel und bezeichnet eine Variante von DVB, die für die Übertragung von digitalen Hörfunk- und Fernsehsignalen über Kabelanschluss verwendet wird. Mit DVB-C2 wurde 2010 ein Nachfolger von der ETSI unter der Bezeichnung EN 302 769 vorgestellt, welcher technologisch aufwändiger umzusetzen ist, dafür eine höhere spektrale Effizienz bietet.


Mit DVB-C2 wurde 2010 ein zu DVB-C nicht kompatibler Nachfolgestandard von der ETSI entwickelt, der jedoch im Jahr 2013 - anders als DVB-S2 für Satellit und DVB-T2 für Antenne - noch keine praktische Anwendung findet. Dies liegt vor allem daran, dass die Ausstrahlung von HDTV auch in DVB-C bereits möglich und üblich ist.

DVB-C2 basiert auf dem Modulationsverfahren COFDM mit maximalen 4096-QAM. Zusätzlich werden der Fehlerschutz Low-Density-Parity-Check-Code (LDPC) und eine Vorwärtsfehlerkorrektur (FEC) mit BCH-Codes eingesetzt. Die Spektrale Effizienz wächst von 51 MBit/s pro 8 MHz (6 Bit/s Hz) bei DVB-C mit 256-QAM auf mehr als 83,1 MBit/s bei DVB-C2 mit 4096-QAM. Die maximale Downstreamgeschwindigkeit erhöht sich durch diese zwei Maßnahmen in einem bis 862 MHz ausgebauten Netz von derzeit 5 Gbit/s auf in Summe 8 Gbit/s.

Während es schon diverse Feldversuche mit DVB-C2 gab, ist ein Regelbetrieb erst in Verbindung mit der Ausstrahlung von UHDTV und dann wohl im HEVC-Videocodec zu erwarten. Das Angebot an Geräten, die mit DVB-C2 kompatibel sind, war Anfang 2014 noch minimal.