... seit 17 Jahren    
SATzentrale_Logo
 Das Sat- und Medienportal
  21.08.2018 - 12:41 Uhr  
Bild Bild
header header  
Bild Bild Bild Bild Bild Bild facebook_logo Bild twitter_logo Bild  Website Übersetzung  
  Bild
Themen Bild

SATzentrale -Das Radio

Receiver

TV Sender

Radioempfang

Technik

   SAT-Lexikon

   DiSEqC

   LNB Arten

   Unicable System

   JESS-Einkabelsystem

   Stacker/Destacker

   Antennen Arten

   Wandhalter Arten

   Motoren Arten

   CI-Module

  Satelliten

  DVB-Arten

     DVB-S

     DVB-S2

     DVB-S2x

     DVB-T

     DVB-T2

     DVB-C

     DVB-C2

     DVB-H

     DVB-H2

  Applikationen

   HDTV

   UHDV / 3D-HDTV

   Störsender

   Internet via Satellit

   DFGF Archiv

Onlinerechner

Installationshilfen

Einsteigerkurs

Fotogalerie

Software

SAT-DX News

Testcenter

Fachhändler

SAT Comedy

Weblinks

Kontakt/Werbung



Bild
   
Statistik (08.02.2001) Bild

Bild

 

                                                        
Bild
Bild

 

.


SATzentrale - DVB-T -

DVB-T

 

Was ist DVB-T:

Die digitale Revolution schreitet nun auch terrestrisch voran. DVB-T (Digital Video Broadcasting - Terrestrial) heißt das Zauberwort. Aktuell nutzen etwa 10 % aller Haushalte in Deutschland noch die Dachantenne zum Empfang der TV- und Radiosender. Der Rest schaut via Kabel, Satellit oder auch über das Internet. Das ist in der Tat sehr wenig, werden doch meist nicht mehr als 6 TV Programme terrestrisch ausgestrahlt. Die Qualität ist auch nicht die Beste.  Bild- und Tonstörungen wie z.B. Geisterbilder, Rauschen oder unstabile Bilder gehören immer noch zum Tagesgeschäft. Wie aber lockt man die Zuschauer wieder zum terrestrischen Empfang. Man nehme die Qualität des Kabelfernsehens, die große Anzahl der Sender aus dem Satellitenempfang und strahle diese Digital über die örtlichen Funktürme aus. 

Der Vorteil:

Das digitale Fernsehen bietet hohe Ton- und Bildqualität. Gestochen scharfe Fernsehbilder und einen kristallklaren Ton. Wenn wir realistisch bleiben, so könnten in Ballungsräumen ca. 25 frei empfangbare Programme, für die weder Kabelgebühren bezahlt werden müssen noch der Kauf und die Montage einer Satellitenanlage nötig ist, digital ausgestrahlt werden. Das Ziel ist es, die terrestrische Versorgung so zu gestalten, dass mit einer einfachen Stabantenne der Empfang mit einem TV-Gerät überall im Haus möglich ist. Man spricht daher auch öfters vom "Überall Fernsehen". Wichtig ist immer die Sendeleistung des Paketes. Auch alte Dachantennen könnten für den Empfang weiter genutzt werden. Welche TV Sender können die digitale Verbreitung nutzen? Es sind die vielen lokalen und regionalen Sender, die nicht das Geld für eine Satellitenausstrahlung besitzen und so kostengünstig ihr Programm verbreiten können. Zum Schluss noch eine kleiner Tipp:  Je nach Wahl der Übertragungsparameter könnte DVB-T auch für den mobilen Empfang z.B. im Auto möglich sein.

 

Der Nachteil: 

 

In den Anfangsjahren des digitalen terrestrischen Fernsehens wird der Kauf einer DVB-T Box notwendig sein. Aber in naher Zukunft könnten alle Fernsehgeräte ein digitales Empfangsteil enthalten. Weiterhin möchten viele Privaten TV Sender sich nicht an den DVB-T Kosten beteiligen, so sind in vielen Bundesländern nur die öffentlich rechtlichen Sender aufgeschaltet wurden.

 

 

Es gibt bereits unzählige Set-Top-Boxen auf dem Markt:

 

- Galaxis T-Serie: ( Easy T CI, Matrix T, Matrix Action T, Matrix Conax Action T, Matrix Crypto Action T)
- TechniSat: (Technisat DigiPal 1, InterDigital T)
- Samsung (SDT-103)
- Lorenzen (SL DVB-T 2)
- Digenius (TVBox T4)
- Dreambox - Grundig (FTA-Box)- Hirchmann (CTR 1002 ci)
- Humax (F1-4000T)
- Kathrein (UFD 570 / UFD 572)
- Nokia (MM 210T)
- Panasonic (TU-CT20E)
- Preisner (SR310 TD / SR350 TD)
- Sagem (ITD 4000)
- Schwaiger (DigiZap II T)
- Smart (Terra X)
- TechnoTrend ( FTA T1200 / FTA T2621)
- Zehnder (TX100 / LTV02)
- Topfield TF5000PVR-T 

   

 

DVB-T Einführungsplan:

 

 

  

Gebühren:

 

Laufende Kosten entstehen nicht. Die GEZ-Gebühren müssen natürlich weiterhin bezahlt werden.

 

 

Weitere Dienste:

 

Die Möglichkeit von interaktiven Multimedia-Anwendungen, Spiele, Firmwareupdates für die DVB-T Receiver sind gegeben.

 

Fachbegriffe:

 

8-k-Übertragungsmodus

Bei DVB-T kommt das Übertragungsverfahren COFDM (Coded Orthogonal Frequency Division Multiplex) zum Einsatz. Es kann zwischen den Modi 2k (1705 Träger) und 8k (6817 Träger) unterschieden werden. Dieses Übertragung ermöglicht den sicheren Empfang von eintreffenden Signalen aus unterschiedlichen Richtungen und von verschiedenen Standorten. 

 

Coderate

Die Coderate dient dem Fehlerschutz des ausgestrahlten Programms bei der Informationsübermittlung.

 

Datenreduktion

Die Datenreduktion ermöglicht die Verringerung der Informationsmenge auf der Basis der Eigenschaften des menschlichen Gesichtssinns bzw. Gehörs, in dem nicht hör- bzw. nicht sehbare Elemente heraus gerechnet werden. Daher können beim digitalen Fernsehen 2 bis 6 mal mehr Programme anstelle von einem analogen Programm übertragen werden. Es ist vergleichbar mit der FEC - Rate beim Digitalen Satellitenfernsehen.

 

DVB

"Digital Video Broadcasting". DVB beschreibt eine Reihe von unterschiedlichen Komprimierungen die bei der Fernsehübertragung von Bedeutung sind.

 

Set-Top-Box

Zusätzliche Empfangsreceiver, um bestehende Fernsehgeräte weiterhin nutzen zu können. Set-Top-Boxen wandeln die digitalen Signale in analoge um, die der "alte" Fernseher versteht.

 

Terrestrik

Als Terrestrik bezeichnet man die drahtlose, erdgebundene Übertragung von (Rundfunk-) Signalen, also nicht die Übertragung mittels Kabel oder Satellit.