| Objekt | Höhe | Azimut |
|---|---|---|
| ☀ Sonne | ↑ 05:47 | ↓ 20:34 |
| ☿ Merkur | 57,2°🟢 | 198,0° |
| ♀ Venus | 22,4°🟢 | 128,6° |
| ♂ Mars | 44,4°🟢 | 251,4° |
| ♃ Jupiter | 56,7°🟢 | 192,0° |
| ♄ Saturn | -17,7°⚫ | 300,4° |
| ♅ Uranus | 25,1°🟢 | 272,9° |
| ♆ Neptun | -25,5°⚫ | 308,0° |
| Band | Day | Night |
|---|---|---|
| 80m – 40m | Fair | Good |
| 30m – 20m | Good | Good |
| 17m – 15m | Fair | Fair |
| 12m – 10m | Poor | Poor |
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SAT - Lexikon
MPEG steht für Moving Pictures Experts Group. Es handelt sich um eine internationale Normengruppe (ISO/IEC JTC1 SC29 WG11), die Standards zur digitalen Kompression von Bild, Ton und Multimedia entwickelt.
Bei der MPEG-Kompression werden nicht alle Bildinformationen jedes Einzelbildes gespeichert. Stattdessen werden nur Veränderungen zwischen Bildern übertragen. Dadurch wird die benötigte Datenmenge erheblich reduziert.
MPEG wird unter anderem beim digitalen Fernsehen, Internetvideo, DVDs und Streaming-Systemen eingesetzt.
Digitaler Kompressionsstandard für Audio- und Videodaten. Bekannt wurde MPEG-1 unter anderem durch das Audioformat MP3.
Standard zur Datenreduktion digitaler Fernsehbilder und Tonsignale. MPEG-2 ist die Grundlage vieler DVB-Systeme und ermöglicht die Übertragung mehrerer Programme über einen Transponder.
Weiterentwickelter Videokompressionsstandard mit deutlich besserer Effizienz als MPEG-2. Wird unter anderem für HDTV, IPTV und mobile Videodienste eingesetzt.
Multiplex Analogue Components. Analoges Übertragungssystem, bei dem Bild- und Tonsignale zeitlich getrennt übertragen werden. Bestandteile sind Helligkeit, Farbe, Audio und Daten.
Multi Channel Per Carrier. Digitale Übertragung mehrerer Programme über einen gemeinsamen Träger. Ein Transponder kann abhängig von Datenrate und Modulation mehrere TV- und Radioprogramme übertragen.
Imaginäre Linie auf der Erde, die vom Nordpol zum Südpol verläuft. Der Greenwich-Meridian dient als Bezugspunkt für geografische Längenangaben.
Messwert zur Bewertung der Qualität digitaler Signale. Die MER beschreibt Fehler in der digitalen Modulation und ist ein wichtiger Parameter bei DVB-Messungen.
Multimedia Home Platform. Offener DVB-Standard für interaktive Anwendungen auf Digitalreceivern. Die Plattform basiert auf Java-Technologie.
Frequenzbereich zwischen etwa 40 und 300 GHz. Wird unter anderem für spezielle Funk-, Radar- und Satellitenanwendungen genutzt.
Verfahren, bei dem Informationen auf ein Trägersignal übertragen werden. Dabei werden Eigenschaften wie Amplitude, Frequenz oder Phase verändert.
Elektronische Schaltung zur Umsetzung von Bild- und Tonsignalen in ein Hochfrequenz-Fernsehsignal.
Empfangssystem mit mehreren LNBs an einer Satellitenantenne zum Empfang verschiedener Satellitenpositionen.
Verteilsystem für Satellitenanlagen. Ein Multischalter verteilt mehrere Sat-ZF-Ebenen und ermöglicht den Anschluss mehrerer Teilnehmer.
System zur Nutzung verschiedener Verschlüsselungssysteme in einem Receiver. Die Entschlüsselung erfolgt über Common Interface und wechselbare CAM-Module.
Stummschaltung eines Tonsignals.
Digitales Verschlüsselungssystem für Pay-TV. Es wurde unter anderem bei Teleclub und Premiere eingesetzt.
Bezeichnet die tatsächliche Auflösung eines Displays oder Fernsehgerätes. Eine native Darstellung erfolgt ohne Skalierung.
Funktion digitaler Receiver zur automatischen Suche weiterer Programme eines Satellitennetzwerkes anhand der im Datenstrom enthaltenen Informationen.
Enges Frequenzband. In der Satellitentechnik werden schmalbandige Signale beispielsweise bei bestimmten Audio- oder Datendiensten verwendet.
National Television System Committee. Analoges Fernsehsystem, das hauptsächlich in Nordamerika und Japan verwendet wurde.
NTSC ist wegen möglicher Farbabweichungen auch scherzhaft als "Never Twice the Same Colour" bezeichnet worden.
Network Identification. Kennnummer eines digitalen Netzwerkes innerhalb eines DVB-Datenstroms.
Network Information Table. Datenstruktur im DVB-System mit Informationen über Transponder, Frequenzen und Programme eines Netzwerkes.
Satelliten-Frequenzbereich von etwa 11,7 bis 12,75 GHz.
Parabolantenne, bei der der Brennpunkt außerhalb der geometrischen Mitte liegt. Dadurch befindet sich das LNB nicht im Signalweg des Reflektors.
Bildschirmgestützte Hilfefunktion in elektronischen Geräten oder Software.
On Screen Display. Menüdarstellung eines Gerätes direkt auf dem Fernsehbildschirm.
Betriebssystemplattform für digitale Receiver zur Darstellung interaktiver Dienste und Anwendungen.
Bezahlfernsehen. Programme werden verschlüsselt übertragen und können nur mit einer Freischaltung, Smartcard oder einem entsprechenden Modul empfangen werden.
Bezahlmodell, bei dem der Zuschauer einzelne Sendungen oder Veranstaltungen bezahlt, anstatt ein komplettes Programmabonnement abzuschließen.
Phase Alternation Line. Analoges Fernsehsystem, das in vielen europäischen Ländern verwendet wurde. Es ermöglicht eine automatische Korrektur bestimmter Farbfehler.
Erweiterung des PAL-Systems zur Übertragung von Breitbildformaten im 16:9-Verhältnis.
Antenne mit reflektierendem Parabolspiegel. Die eintreffenden Hochfrequenzsignale werden im Brennpunkt gebündelt.
Kindersicherung eines Receivers. Programme können durch einen PIN-Code gesperrt werden.
Personal Computer Memory Card International Association. Steckkartenformat für Erweiterungen, beispielsweise CAM-Module.
Picture in Picture. Darstellung eines zweiten Fernsehbildes innerhalb des Hauptbildes.
Phase Locked Loop. Elektronische Regelschaltung zur sehr genauen Frequenzstabilisierung eines Tuners oder Oszillators.
Richtung der Schwingung elektromagnetischer Wellen. Bei Satellitensystemen werden horizontale, vertikale sowie zirkulare Polarisationen verwendet.
Picture outside Picture. Darstellung zusätzlicher Bildinformationen außerhalb des Hauptbildes.
Parabolantennentyp, bei dem sich der Brennpunkt genau in der Mitte des Spiegels befindet.
Packet Identifier. Kennnummer innerhalb eines DVB-Datenstroms zur Zuordnung von Video-, Audio- und Datensignalen.
Digitales Verschlüsselungssystem, das ohne klassische Smartcard arbeitet.
Vorausbezahlte Karte zur Nutzung kostenpflichtiger Dienste wie Pay-per-View.
Der erdnächste Punkt einer Satellitenumlaufbahn.
Kompressionsverfahren, bei dem Bewegungen zwischen Bildern berechnet werden. Nur Änderungen müssen übertragen werden.
Personal Video Recorder. Digitalreceiver mit integrierter Festplatte oder Speichermöglichkeit zur Aufzeichnung von Programmen.
Bei der Digitalisierung eines analogen Signals wird jedem gemessenen Wert (Abtastwert) ein fester Zahlenwert zugeordnet. Dieser Vorgang wird als Quantisierung bezeichnet.
Quadrature Amplitude Modulation. Digitales Modulationsverfahren, bei dem Informationen über Änderungen von Amplitude und Phase übertragen werden. QAM wird häufig bei DVB-C-Kabelsystemen eingesetzt.
Quadrature Phase Shift Keying. Digitales Modulationsverfahren für Satellitenübertragungen. Die Dateninformation wird durch verschiedene Phasenlagen des Trägersignals übertragen.
QPSK ermöglicht eine hohe Datenübertragung bei geringer Störanfälligkeit und wird bei DVB-S verwendet.
Verfahren der digitalen Kompression. Es werden nur Änderungen gegenüber vorherigen Bildern übertragen, während unveränderte Bildbereiche übernommen werden.
Rot, Grün, Blau. Darstellung eines Farbbildes durch getrennte Übertragung der drei Grundfarben. RGB ermöglicht eine höhere Bildqualität als kombinierte Videosignale.
Kommunikationsweg vom Nutzer zurück zum Anbieter. Er wird für interaktive Dienste wie Home-Shopping, Internetzugang oder Video-on-Demand benötigt.
Empfangsgerät zur Verarbeitung von Rundfunk-, Fernseh- oder Satellitensignalen. Ein Digitalreceiver wandelt digitale Datenströme wieder in Bild und Ton um.
Elektronisches Qualitätsmerkmal eines LNB oder Verstärkers. Es beschreibt die zusätzliche Rauschleistung eines Bauteils und wird in dB angegeben. Ein kleineres Rauschmaß bedeutet bessere Empfangseigenschaften.
Zirkulare Polarisation, bei der sich das elektrische Feld rechtsdrehend ausbreitet. Zum Empfang ist ein geeignetes LNB oder ein Dielektrikum erforderlich.
Ausgleichsschaltung in Satellitenanlagen zur Kompensation unterschiedlicher Kabeldämpfung. Hohe Frequenzen werden stärker berücksichtigt, damit am Receiver ein gleichmäßiger Pegel erreicht wird.
Frequenzbereich zwischen etwa 2 und 4 GHz. Wird unter anderem für Kommunikations- und Satellitenanwendungen genutzt.
21-polige analoge Schnittstelle für die Verbindung von Fernsehern, Videorecordern, Receivern und anderen AV-Geräten.
Single Channel Per Carrier. Digitale Übertragung eines einzelnen Programms über einen eigenen Träger. SCPC-Signale besitzen häufig niedrigere Symbolraten als komplette Programmpakete.
Séquentiel Couleur à Mémoire. Analoges Farbfernsehsystem, das vor allem in Frankreich und einigen anderen Ländern eingesetzt wurde.
Digitales Verschlüsselungssystem für Pay-TV. Wurde in mehreren europäischen Ländern eingesetzt.
Bezeichnung für einen digitalen Empfänger, der Fernsehsignale dekodiert und für die Darstellung auf einem Fernsehgerät aufbereitet.
Bewertung eines digitalen Empfangssignals anhand verschiedener Messwerte wie Bitfehlerrate, Signal-Rausch-Abstand und Modulationsqualität.
Verfahren, bei dem mehrere Verschlüsselungssysteme gleichzeitig über einen Datenstrom übertragen werden. Dadurch können verschiedene CA-Systeme dieselben Programme nutzen.
Gleichzeitige Ausstrahlung eines Programms in analoger und digitaler Technik.
Chipkarte zur Berechtigungsprüfung bei verschlüsselten Programmen. Die Karte enthält Freischaltinformationen für Pay-TV-Dienste.
Kurzbezeichnung für Satellitenempfangsantenne bzw. Parabolspiegel.
Anzahl der im Receiver speicherbaren Programme. Ein Speicherplatz enthält normalerweise Frequenz, Polarisation und weitere Empfangsdaten eines Programms.
Feineinstellung der Polarisationsebene eines LNB. Besonders wichtig bei schräg einfallenden Satellitensignalen.
Frequenzbereich zwischen etwa 12,5 und 12,75 GHz. Wurde unter anderem für Telekommunikationssatelliten genutzt.
Frequenzbereich oberhalb von 300 GHz. Wird für spezielle wissenschaftliche und technische Anwendungen verwendet.
Satellitenstrahl mit besonders hoher Sendeleistung und enger Ausleuchtung. Er ermöglicht kleinere Empfangsantennen innerhalb des Versorgungsgebietes.
Verschlüsselungssystem für analoges und digitales Fernsehen. Wurde besonders in Deutschland, Spanien und der Schweiz eingesetzt.
Standard Definition Television. Fernsehen in herkömmlicher Standardauflösung im Gegensatz zu HDTV.
Verfahren zur Stabilisierung eines Satelliten durch Rotation. Die Drehbewegung wird vor dem Aussetzen erzeugt.
Phase nach dem Erreichen des Zielorbits, in der ein Satellit positioniert, getestet und für den Betrieb vorbereitet wird.
Lautsprecher zur Wiedergabe tiefer Frequenzen, insbesondere von Tieftoneffekten bei Surround-Systemen.
Betriebsart eines Satelliten, bei der die Solarpaneele optimal zur Sonne ausgerichtet werden, um Energie zu gewinnen.
Anzahl der übertragenen Symbole pro Sekunde. Die Einheit ist MS/s (Megasymbole pro Sekunde). Die Symbolrate ist ein wichtiger Parameter für digitale Satellitenübertragungen.
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